Die chinesische Regierung verschärft den Druck auf illegales Bitcoin (BTC) Mining. In der Provinz Heilongjiang wurden zwei Männer zu langen Haftstrafen verurteilt, weil sie Strom gestohlen hatten, um Kryptowährungen zu minen. Das Duo riskierte bis zu 14 Jahre Gefängnis. Der Fall fügt sich in ein Muster zunehmend härterer Durchsetzung ein.

Miningbetrieb in verlassenem Schweinestall

Der Hauptverdächtige Zhang und sein Komplize Zhao zapften im September 2024 illegal Strom von einem Ölfeld im Nordosten Chinas ab. Mit dieser gestohlenen Elektrizität betrieben sie 24 Miningmaschinen in einem verlassenen Schweinestall, außerhalb des Blickfelds der Behörden.

Das Gericht stellte fest, dass das Duo sich des Stromdiebstahls und anderer Straftaten schuldig gemacht hat. Zhang als Anführer der Operation wird wahrscheinlich die härteste Strafe erhalten. Die Verurteilung soll als abschreckendes Signal dienen.

Million Maschinen in Xinjiang abgeschaltet

Der Fall steht nicht isoliert. Ein großer Polysiliziumhersteller in der Provinz Xinjiang wurde zuvor mit einer Geldstrafe von etwa 14,5 Millionen Dollar belegt, weil er illegal Strom an Bitcoin-Miner geliefert hatte. Nach einer Razzia im Dezember konfiszierten die Behörden nicht nur die Geldstrafe, sondern auch den gesamten Gewinn aus den illegalen Aktivitäten.

Die Auswirkungen waren enorm. Schätzungsweise wurden zwischen 400.000 und mehr als 1 Million Miningmaschinen abgeschaltet. Dies führte weltweit zu einem spürbaren Rückgang der Hashrate des Bitcoin-Netzwerks.

Mining wird zunehmend schwieriger

Zugleich wird das Bitcoin-Mining an sich immer schwerer. Die Difficulty, das Maß dafür, wie komplex es ist, einen neuen Block zu finden, liegt auf einem Rekordniveau von etwa 139 Billionen. Die gesamte Hashrate des Netzwerks beträgt fast 982 Exahash pro Sekunde.

Das bedeutet, dass nur noch Akteure mit sehr effizienter Ausrüstung und günstigem Strom profitabel minen können. In China ist Letzteres aufgrund des Verbots und der strengen Durchsetzung nahezu unmöglich geworden. Miner, die es dennoch versuchen, riskieren mehrjährige Haftstrafen.

Verlagerung in andere Länder

Das harte Vorgehen Chinas beschleunigt eine bereits länger andauernde Verlagerung. Seit dem landesweiten Verbot im Jahr 2021 ist der Anteil Chinas an der weltweiten Hashrate gesunken, obwohl illegales Mining nie vollständig verschwunden ist. Die jüngsten Verurteilungen und Razzien machen diese Aktivitäten zunehmend riskanter.

Legitime Miningunternehmen suchen ihr Glück in Ländern mit günstigeren Energiepreisen und klareren Vorschriften, wobei die USA, Russland und Paraguay zu den wichtigsten Zielen gehören. Die Botschaft Pekings ist eindeutig: Wer in China illegal mint, riskiert nicht nur Geldstrafen, sondern auch mehrjährige Gefängnisstrafen.

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