Die Zentralbank von Chile hat Bitcoin (BTC) offiziell als Teil ihrer nationalen Reserven abgelehnt. Laut der Bank erfüllt die digitale Währung nicht die strengen Kriterien für Sicherheit, Liquidität und Qualität, die von internationalen Organisationen wie dem Internationalen Währungsfonds (IWF) vorgegeben werden.
Warum Chile Bitcoin ablehnt
Die chilenische Zentralbank betont, dass internationale Reserven dazu dienen, in Krisenzeiten Stabilität zu gewährleisten. Daher müssen Reserveanlagen hohen Standards in Bezug auf Sicherheit und Vorhersehbarkeit entsprechen.
Bitcoin wird aufgrund seiner extremen Volatilität und Unsicherheiten im Wert als ungeeignet angesehen. Zudem beschränken rechtliche Vorgaben die Reserven auf Vermögenswerte wie Gold, Staatsanleihen und Instrumente von ausländischen Zentralbanken oder internationalen Institutionen.
Unterschiedliche Ansätze in Lateinamerika
Während Chile Bitcoin ablehnt, verfolgen andere Länder in der Region unterschiedliche Strategien. Brasilien hat beispielsweise einen Gesetzentwurf eingebracht, um eine strategische Bitcoin-Reserve aufzubauen. El Salvador ging noch weiter und machte Bitcoin als erstes Land der Welt zum gesetzlichen Zahlungsmittel.
Diese unterschiedlichen Ansätze verdeutlichen, wie verschieden Länder die Rolle von Bitcoin in der Wirtschaft interpretieren, abhängig von ihren wirtschaftlichen Zielen und politischen Prioritäten.
Analysten: Bitcoin könnte Gold übertreffen
Trotz der Ablehnung durch Chile prognostizieren Analysten eine glänzende Zukunft für Bitcoin. Bob Louks geht davon aus, dass Bitcoin bis 2037 Gold als Wertspeicher ablösen könnte. Er schätzt, dass dies zu einem Bitcoin-Preis von über 900.000 $ führen könnte, basierend auf der aktuellen Marktkapitalisierung von Gold.
Derzeit repräsentiert Bitcoin etwa 10 % der Marktwertes von Gold. Mit noch 12 Jahren Zeit scheint Louks’ Prognose erreichbar, obwohl unvorhergesehene Ereignisse, wie staatliche Investitionen, den Zeitplan beeinflussen könnten.
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