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Nach einem alarmierenden Rückgang von über dreißig Prozent Ende Januar erholt sich der Silberpreis bemerkenswert. Der Kurs des Edelmetalls zog am Freitag um über acht Prozent an und erreichte etwa 76 Dollar pro Unze. Dennoch bleibt der Markt extrem volatil, was Anleger nervös macht.
Der Silberpreis zeigte sich in den letzten Wochen von seiner unberechenbaren Seite. Am 29. Januar kam es zu einem scharfen Ausverkauf, bei dem der Preis um mehr als dreißig Prozent fiel. Die Marktstimmung kippte plötzlich, was zu Panikverkäufen und Unsicherheit unter Investoren führte.
Am Freitag folgte eine starke Erholung. Mit einem Anstieg von über acht Prozent an einem Tag zeigte sich Silber widerstandsfähig. Doch der Markt ist alles andere als stabil. Bewegungen von zehn Prozent innerhalb eines Handelstages sind keine Seltenheit, was die Fragilität des Vertrauens zeigt.
Silber nimmt eine einzigartige Position in der Weltwirtschaft ein. Es ist sowohl ein sicherer Hafen als auch ein industrieller Rohstoff. Dadurch reagiert der Preis auf eine Mischung aus Zinserwartungen, Dollarstärke und dem Zustand der Weltwirtschaft.
Bei Zinssenkungen oder einem schwächeren Dollar gewinnt Silber als Edelmetall an Beliebtheit. Gleichzeitig sorgt Unsicherheit über das Wirtschaftswachstum für Zurückhaltung auf der industriellen Seite. Diese Spannung führt zu abrupten Kapitalströmen: schnellen Verkäufen, gefolgt von ebenso schnellen Rallys.
Analysten zufolge erschwert dies die Prognose eines klaren Kursverlaufs. Der Markt bleibt gefangen zwischen der Hoffnung auf monetäre Lockerung und der Angst vor einer sinkenden Nachfrage aus Industrien wie Elektronik und Solarenergie.
Wir baten ChatGPT um eine Einschätzung des Silberpreises Ende Februar 2026. Statt eines festen Kursziels skizziert das Modell drei Szenarien:
Auf Nachfrage gab ChatGPT dennoch einen konkreten Zielwert: einen erwarteten Silberpreis von 86 Dollar pro Unze Ende Februar 2026.
Dabei betont ChatGPT, dass ein etwaiger Anstieg keineswegs ruhig verlaufen wird. Laut dem Modell bleibt der Silbermarkt anfällig für plötzliche Schocks und kurze, heftige Preisbewegungen.
Analysten bleiben daher in der kurzfristigen Prognose vorsichtig. Auf längere Sicht sind viele Rohstoffexperten jedoch optimistisch. Sie erwarten, dass Edelmetalle 2026 von makroökonomischen Spannungen, steigenden Schulden und Unsicherheiten bezüglich Fiatwährungen profitieren könnten.
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