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Ein neuer Artikel von Bloomberg macht eine bemerkenswerte Behauptung. Laut der amerikanischen Wirtschaftszeitung soll Binance, unter der Leitung des ehemaligen CEOs Changpeng “CZ” Zhao, hinter den Kulissen an der Gründung von USD1 beteiligt gewesen sein. Dies ist die Stablecoin von World Liberty Financial, einem Unternehmen, das mit der Trump-Familie verknüpft ist.
Die Vorwürfe sind schwerwiegend. Bloomberg behauptet, dass Binance für den Smart Contract Code von USD1 verantwortlich war, einer Stablecoin, die im März gestartet wurde und an den US-Dollar gekoppelt ist. Laut Bloomberg wurde USD1 als Investitionsinstrument von einem Investmentfonds aus Abu Dhabi verwendet, der Milliarden in Binance investiert haben soll. Der größte Teil der Tokens, angeblich mehr als 90 Prozent, wird immer noch in Binance-Wallets gehalten.
Diese Konstruktion könnte der Trump-Familie jährlich Zinseinnahmen in Millionenhöhe einbringen, dank der Holdings von USD1 innerhalb des Binance-Ökosystems. Die Implikationen davon sind politisch heikel, besonders da sich die Trump-Familie seit dem Eintritt von Donald Trump ins Weiße Haus zunehmend in die Krypto-Welt einmischt.
Changpeng Zhao reagierte schnell über X und bezeichnet den Artikel als gezielten Angriff:
“FUD. Bloomberg hat gerade wieder einen verleumderischen Artikel geschrieben (gesponsert von einem Konkurrenten) mit so vielen faktischen Ungenauigkeiten, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Vielleicht sollte ich sie wieder wegen Verleumdung verklagen.”
Zhao hat in der Vergangenheit bereits rechtliche Schritte gegen Bloomberg eingeleitet, als die chinesische Niederlassung ihn beschuldigte, an einem Ponzi-Schema beteiligt zu sein. Dieser Fall endete mit einer Richtigstellung und einer Entschuldigung des Mediums.
Binance selbst bestreitet, dass Zhao noch irgendeine Rolle innerhalb des Unternehmens spielt. Auch World Liberty Financial weist die Vorwürfe zurück und behauptet, dass der Artikel “faktisch mangelhaft und darauf ausgelegt ist, eine politische Agenda zu bedienen.” Obwohl die Beteiligten alle Vorwürfe zurückweisen, ist die Kontroverse noch nicht vorbei. Diese Geschichte könnte noch eine Fortsetzung bekommen.
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