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Der CEO von Ripple, Brad Garlinghouse, hat seine offene Unterstützung für Ethereum in dessen Rechtsstreit gegen die Securities and Exchange Commission (SEC) ausgesprochen. Dies tat er während des XRP Las Vegas Events.
Ethereum wird, ebenso wie Ripple, von der SEC beschuldigt, nicht registrierte Wertpapiere zu handeln. Dieser anhaltende Druck von amerikanischen Regulierungsbehörden verursacht seit Jahren Unsicherheit auf dem Kryptomarkt.
Brad Garlinghouse, der CEO von Ripple, reagierte auf eine Aussage von Michael Saylor, CEO von MicroStrategy, der behauptete, dass Altcoins wie Ethereum und XRP als Wertpapiere angesehen werden und niemals die Leistungen von Bitcoin erreichen werden.
Saylors Kommentar folgte auf die Nachricht, dass Bitcoin am 11. Januar seinen ersten Spot Exchange Traded Fund (ETF) erhalten hatte, was zu einem erheblichen Kapitalzufluss und einem neuen Rekordhoch für die Münze führte.
Laut Saylor werden Altcoins wie Ethereum und XRP niemals einen solchen ETF erhalten, weil die SEC sie weiterhin als nicht registrierte Wertpapiere ansieht.
Garlinghouse widersprach dieser Ansicht und kritisierte die SEC scharf für ihren Ansatz, sowohl XRP als auch ETH als Wertpapiere zu klassifizieren.
Er griff auch den SEC-Vorsitzenden Gary Gensler an, den er während eines Gesprächs mit Michael Arrington, dem Gründer von Arrington Capital, als „unethische Person“ bezeichnete. Garlinghouses offene Unterstützung für Ethereum ist verständlich; eine Neuklassifizierung von ETH als kein Wertpapier wäre auch vorteilhaft für XRP.
Der Preis von XRP ist im letzten Tag um 1,7% gestiegen, wodurch der Wert nun bei $0,530 liegt. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf die abschwächende amerikanische Wirtschaft zurückzuführen, die bei den Investoren die Hoffnung weckt, dass die Federal Reserve (Fed) die Zinssätze senken wird.
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