Cardano-Gründer Charles Hoskinson befürchtet, dass die Bankenkrise in diesem Jahr in eine Wiederholung der Finanzkrise von 2008 münden könnte. In einem neuen Interview mit Fox Business sagt der Entwickler der Smart-Contract-Plattform, dass der Bankensektor zu brechen scheint, während der Krypto-Markt seine Widerstandsfähigkeit zeigt.
Ist dies der Durchbruch für Krypto?
Das Bankenmodell ist kaputt
Im Moment fürchtet Hoskinson vor allem eine Wiederholung von 2008. Während die damals zusammengebrochenen Banken einen Wert von 373 Milliarden Dollar hatten, geht es mittlerweile bereits um einen Betrag von 540 Milliarden Dollar im Jahr 2023. Natürlich muss man dabei berücksichtigen, dass die Inflation auch eine Rolle bei der Aufblähung des Betrags im Jahr 2023 spielt.
„2008 hatten wir 373 Milliarden Dollar an Vermögenswerten. Ich denke, wir sind mittlerweile schon bei über 540 Milliarden Dollar. Aber wir sind erst am Anfang. Dieses ganze Geschäftsmodell bröckelt. Sie brauchen nur einen kleinen Schubs und sie fallen um“, sagt Hoskinson und bezieht sich dabei auf die Silicon Valley Bank.
„Was passieren wird, ist, dass die ‚too big to fail‘-Banken immer größer werden. Wir haben diese Geschichte 2008 gesehen und das ist die Wiederholung. Ich glaube, niemand hat Lust darauf“, fährt er fort. Neben all dem Elend scheint die Krypto-Industrie derzeit eine Oase der Ruhe zu sein, laut Hoskinson.
Amerika fällt zurück
Hoskinson sieht zudem, dass die Vereinigten Staaten im Vergleich zu anderen Rechtsprechungen hinterherhinken, wenn es um Gesetzgebung geht. Das führt dazu, dass viele Unternehmen möglicherweise in Erwägung ziehen, sich in andere Teile der Welt zu verlagern, wo ein freundlicheres regulatorisches Klima herrscht.
Er verweist dabei unter anderem auf die Europäische Union, die mit der Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCA) neue Regeln für die Branche einführt. „Die Leute machen weiter. Die Europäer machen mit MiCA weiter. Asien macht weiter und im Allgemeinen werden die Regeln weltweit besser und klarer“, sagt ein optimistischer Hoskinson.
Cardano gibt Kernentwicklung an externe Teams ab
Cardano überträgt die Kernentwicklung an externe Teams. Damit macht das Netzwerk einen wichtigen Schritt in Richtung vollständiger Dezentralisierung.
Charles Hoskinson weist Gerüchte zurück: „Ich höre bei Cardano nicht auf“
Charles Hoskinson dementiert Gerüchte über seinen Abschied von Cardano. Gleichzeitig bleibt ADA trotz positiver Entwicklungen unter Druck.
Cardano-Gründer Hoskinson lobt Ripple überraschend
Cardano-Gründer Charles Hoskinson lobt die Umsetzungsstärke von Ripple. Laut CEO Brad Garlinghouse hat das Unternehmen bereits 16 Billionen Dollar abgewickelt.
Meist gelesen
Kryptoexperte: In 24 Tagen gibt es neue XRP-Millionäre
XRP-Anleger hoffen auf den Durchbruch, weil der US-Senat den Crypto Clarity Act womöglich schon bald auf die Tagesordnung setzt.
Ripple erwog Auflösung und Ausschüttung von Milliarden XRP an Anteilseigner
Nach der SEC-Klage im Jahr 2020 prüfte Ripple nach Angaben von CEO Garlinghouse die Einstellung des Betriebs und eine Ausschüttung der eigenen XRP-Bestände an die Anteilseigner.
XRP: Analyst hält Anstieg auf 42 Dollar für möglich – doch eine Hürde bleibt
Ein Krypto-Analyst sieht bei XRP ein historisches Muster zurückkehren und nennt 42 Dollar als langfristiges Kursziel – vorausgesetzt, ein wichtiger Widerstand wird zuvor überwunden.
