Der Cardano-Kurs erlebte einen unruhigen Monat. Während ADA zunächst stark anstieg, ist der Coin inzwischen um fast zwanzig Prozent gefallen. Dennoch bleibt Analyst Emilio Bojan auffallend optimistisch. Seiner Ansicht nach ist die aktuelle Preiszone der perfekte Zeitpunkt, um einzusteigen.
ADA-Kurs fällt unter wichtige Unterstützung
Cardano (ADA) startete stark ins Jahr und erreichte einen Höchststand von rund 0,44 Dollar. Inzwischen ist der Kurs auf unter 0,36 Dollar gesunken. Damit hat ADA in kurzer Zeit über achtzehn Prozent seines Wertes verloren.
Laut Analyst Emilio Bojan befindet sich ADA in einer entscheidenden Konsolidierungsphase. Er betrachtet den aktuellen Preis als starke Akkumulationszone, die den Weg für einen deutlichen Kursausbruch ebnen könnte.
Ambitionierte ADA-Prognosen über 9 Dollar
Emilio Bojan sieht trotz des jüngsten Kursrückgangs große Chancen für Cardano. Der Analyst prognostiziert mehrere Szenarien, in denen der Kurs um 107 bis sogar 2.493 Prozent steigen könnte. In seiner optimistischsten Einschätzung steigt der ADA-Kurs auf über 9 Dollar.

Allerdings sind nicht alle Analysten seiner Meinung. Trend Rider warnt auf X, dass Cardano noch in einem bärischen Muster auf dem Wochenchart feststeckt. Sein Indikator zeigt an, dass der Verkaufsdruck weiterhin überwiegt. „Ein Ausbruch lässt vorerst noch auf sich warten“, stellt er fest.
Makroökonomische Unsicherheit belastet ADA-Kurs
Eine Erholung des Cardano-Kurses hängt nicht nur von technischen Faktoren ab. Auch das breitere wirtschaftliche Umfeld spielt eine Rolle. Neue geopolitische Spannungen rund um Grönland, ausgelöst durch Trumps Importzölle gegen unter anderem die Niederlande, setzen den gesamten Kryptomarkt unter Druck.
In diesen unsicheren Zeiten flüchten Anleger in sichere Häfen wie Gold und Silber. Das geht zulasten risikobehafteter Anlagen wie ADA.
Auch die Zinspolitik der US-Notenbank bleibt ein Hemmschuh für den Markt. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung in diesem Monat beträgt laut Terminmarkt lediglich fünf Prozent. Obwohl die Inflation geringer ausfiel, zeigte sich der Arbeitsmarkt überraschend stark. Das gibt der Federal Reserve wenig Anlass, schnell einzugreifen.
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