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Cardano (ADA) ist auf den niedrigsten Stand seit Ende 2020 gefallen. Der Kurs verlor binnen eines Monats fast 40 Prozent und damit deutlich mehr als der breite Kryptomarkt. Zwei auffällige Signale auf der Blockchain deuten dennoch auf eine mögliche Erholung hin.
ADA notiert derzeit bei rund 0,15 US-Dollar, nachdem der Kurs in den vergangenen sieben Tagen um fast 10 Prozent nachgegeben hat. Die Schwäche begann Anfang des Monats, als Cardano die wichtige Unterstützung bei etwa 0,23 US-Dollar verlor. Seitdem geben Verkäufer den Ton an.

Auffällig ist jedoch, dass die Nutzung des Netzwerks zunimmt. Nach Daten der Analyseplattform Santiment stieg die Zahl der täglich aktiven Cardano-Adressen auf 29.025. Das bedeutet, dass mehr Wallets Transaktionen ausführen oder das Netzwerk auf andere Weise nutzen.
Auch die soziale Dominanz legte auf 0,33 Prozent zu. Die Kennzahl zeigt, welcher Anteil aller Krypto-Diskussionen in sozialen Medien auf Cardano entfällt.
„Cardano zählt plötzlich zu den meistdiskutierten Kryptoprojekten, während die On-Chain-Aktivität zum zweiten Mal in diesem Monat deutlich anzieht“, so Santiment.
Bereits Anfang des Monats war diese Kombination aus höherer Netzwerknutzung und zusätzlicher Aufmerksamkeit zu beobachten. Laut Santiment folgte darauf eine moderate Kurserholung.
Die gestiegene Aufmerksamkeit ist nicht ausschließlich positiv. Ein großer Teil der Diskussionen dreht sich um Kritik an Cardano-Gründer Charles Hoskinson und um Unruhe rund um die Governance des Netzwerks.
Hoskinson warnte Anfang des Monats, dass weitere Kryptoprojekte scheitern könnten. Zudem reduzierte er seine Videos, Interviews und Aktivitäten auf X. Außerdem betonte er, dass er sich nicht für den ADA-Kurs verantwortlich sehe.
„Wofür ich keine Leidenschaft aufbringe, ist, den ADA-Preis nach oben zu treiben“, sagte er.
Nach Einschätzung von Santiment hat diese negative Berichterstattung den Pessimismus rund um Cardano verstärkt. Gleichzeitig kann ein extrem düsteres Sentiment eine Erholung auslösen, wenn viele Verkäufer bereits ausgestiegen sind.
„Die Kombination aus einem On-Chain-Anstieg und viel FUD deutet auf eine mögliche kleine Erholungsrally hin“, erklärte Santiment.
Bestätigt ist eine Erholung bislang jedoch nicht. Solange ADA weiter niedrigere Hochs und niedrigere Tiefs ausbildet, bleibt der Abwärtstrend intakt. In den kommenden Wochen wird sich zeigen, ob die steigende Netzwerkaktivität ausreicht, um das Vertrauen der Käufer zurückzugewinnen.
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