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Cardano (ADA) ist eine der vielen Altcoins, die von vielen als abgeschrieben betrachtet wird. Während des letzten Bullenmarktes kam die Coin nicht einmal in die Nähe ihres bisherigen Rekordhochs, und angesichts der Kursbewegungen der letzten Monate erscheint dies derzeit erst recht undenkbar.
Zwei Indikatoren, die in der Vergangenheit eine Trendwende signalisieren, blinken jedoch gleichzeitig auf. Steht eine Rückkehr bevor?
Analysen der Datenplattform Santiment zeigen, dass das sogenannte MVRV-Verhältnis für ADA auf minus 43 Prozent gesunken ist.
MVRV steht für Market Value to Realized Value und vergleicht den aktuellen Marktwert mit dem durchschnittlichen Kaufpreis der aktiven Inhaber über einen bestimmten Zeitraum, in diesem Fall das vergangene Jahr.
Ein Wert von minus 43 Prozent bedeutet schlicht, dass der durchschnittliche ADA-Inhaber, der im letzten Jahr aktiv war, erheblich im Minus liegt. Santiment sieht dies als eine „Kaufchance-Zone“, in der ADA 2023 und Ende 2024 auch war, kurz bevor der Kurs sich erholte.
Die dahinterstehende Logik ist recht einfach: Wenn die meisten der jüngsten Käufer bereits Verluste akzeptiert und ihre Coins verkauft haben, nimmt der Verkaufsdruck ab. Wer noch ADA besitzt, hält entweder bewusst fest oder hat die Verluste akzeptiert.
Diese Art der Positionierung ebnet den Weg für eine Erholung, sobald ein positiver Impuls erscheint. Das bedeutet allerdings nicht, dass der Kurs von hier an nur noch steigen kann. Solche Garantien gibt es für Investoren natürlich nicht.
Parallel dazu ist die Funding-Rate für ADA auf Binance auf den negativsten Stand seit Juni 2023 gefallen. Die Funding-Rate ist eine Art Gebühr, die das Gleichgewicht zwischen Long- und Short-Positionen im Derivatehandel widerspiegelt.
Eine stark negative Funding-Rate bedeutet, dass weitaus mehr auf einen weiteren Kursrückgang (durch Short-Positionen) gesetzt wird als auf einen Anstieg (durch Long-Positionen).
Gerade diese Ansammlung von Shorts stellt ein konträres Signal dar. Sobald der Kurs auch nur leicht steigt, sind diese Händler gezwungen, ihre Positionen zu schließen, indem sie ADA zurückkaufen.
Das wird als Liquidation bezeichnet. Dies treibt den Preis weiter in die Höhe, wodurch noch mehr Shorts liquidiert werden. Eine solche Kettenreaktion ist als Short-Squeeze bekannt.
Das letzte Mal, als beide Signale so stark gleichzeitig ausschlugen, war Mitte 2023. ADA stand damals bei rund 0,25 Dollar und stieg in den folgenden 18 Monaten um etwa 300 Prozent.
Seit dem Höchststand im September ist ADA inzwischen um 71 Prozent gefallen, und es ist unübersehbar, dass der Krypto-Winter in vollem Gange ist. Für einen deutlichen Anstieg wird die Altcoin Unterstützung von Bitcoin (BTC) benötigen. Derzeit reagiert die größte Kryptowährung jedoch vor allem auf die Entwicklungen im Nahen Osten.
Gut fünf Jahre nach seinem Rekordhoch notiert Cardano noch immer 93 Prozent niedriger, während sich das Netzwerk weiterentwickelt.
Erik Juffermans sieht bei Cardano zunehmendes Momentum und verweist auf wichtige Kursmarken, die ADA bald durchbrechen könnte.
Der Cardano-Kurs zieht überraschend stark an und stößt in Europa auf großes Interesse. Auf Bitvavo ist ADA heute sogar gefragter als Bitcoin.
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.