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In einer jüngsten Entwicklung innerhalb des Kryptosektors hat der Bitcoin ASIC-Hersteller Canaan einen signifikanten Rückgang der Einnahmen für das vierte Quartal 2023 gemeldet, trotz des anhaltenden positiven Trends am Bitcoin-Markt.
Das Unternehmen gab bekannt, dass der Umsatz im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres um 16% auf 49 Millionen Dollar gefallen ist, während der Nettoverlust von 91,6 Millionen Dollar im vierten Quartal 2022 auf 139 Millionen Dollar angestiegen ist.
Diese Ergebnisse kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Bitcoin beeindruckende Gewinne verzeichnet hat, mit einer jährlichen Rendite von 144,4%. Dennoch scheint die Nachfrage nach Bitcoin-spezifischen Integrated Circuit (ASIC) Minern und Servern lauwarm zu bleiben. Canaan führt den Verkauf seiner ASICs zu niedrigeren Preisen als am Markt im letzten Jahr als einen der Gründe für den Rückgang der Einnahmen an.
Das Unternehmen prognostiziert auch schwierige Marktbedingungen für die kommenden zwei Quartale, mit erwarteten Einnahmen von etwa 33 Millionen Dollar bzw. 70 Millionen Dollar für das erste und zweite Quartal 2024. Eine nicht-bare Lagerwertminderung von 55 Millionen Dollar im Quartal, als Folge des Preisdrucks, unterstreicht die Herausforderungen, mit denen Canaan konfrontiert ist.
Parallel zum Preisanstieg von Bitcoin haben sich die Mining-Schwierigkeiten im vergangenen Jahr auch verdoppelt, was auf zunehmende Herausforderungen für die Bitcoin-Mining-Industrie hinweist. Diese Branche steht unter Druck durch anhaltend hohe Strompreise und die bevorstehende Halbierung von Bitcoin im April, bei der die Mining-Belohnungen um 50% reduziert werden.
Trotz dieser Gegenwinde bleibt Canaan optimistisch hinsichtlich der Zukunft von Bitcoin. Das Unternehmen schöpft Inspiration aus der jüngsten Genehmigung und Notierung von Spot Bitcoin ETFs, was ihrer Meinung nach das Potenzial signalisiert, dass Bitcoin eine größere Nutzerbasis anziehen und einen konkreteren Konsens auf lange Sicht fördern kann.
James Butterfill, Forschungsleiter bei CoinShares, sieht die Abflüsse als Resultat mehrerer zusammenlaufender Faktoren.
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