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Kryptobörse Bybit wurde offiziell von der schwarzen Liste der französischen Autorité des Marchés Financiers (AMF) entfernt und zielt nun auf eine MiCA-Lizenz ab, um legal in der Europäischen Union zu operieren. Die Börse stand seit 2022 auf der Liste wegen Nichteinhaltung lokaler Vorschriften, aber nach zwei Jahren der Zusammenarbeit mit den Aufsichtsbehörden ist das nun Vergangenheit.
Bybit stand seit Mai 2022 auf der schwarzen Liste der AMF aufgrund von „Nichteinhaltung“ lokaler Vorschriften. Mittlerweile wurde die Handelsplattform aus dem Verzeichnis nicht autorisierter Unternehmen und Websites entfernt, wie Cointelegraph bestätigt.
In einer früheren Warnung im Mai 2024 wurde Bybit noch als verbotene Entität eingestuft. Inzwischen wurde dieser Erklärung ein Haftungsausschluss hinzugefügt: „Die Informationen in dieser Pressemitteilung sind nicht mehr aktuell.“
Trotz der Entfernung von der schwarzen Liste hat sich Bybit kürzlich aus Frankreich zurückgezogen. Das Unternehmen informierte seine französischen Kunden, dass ab dem 8. Januar 2025 Auszahlungs- und Verwahrungsdienste eingestellt werden, unter dem Druck der lokalen Aufsichtsbehörde.
Bybit-CEO Ben Zhou gab am 14. Februar bekannt, dass die Plattform bereits seit mehr als zwei Jahren mit der französischen Aufsichtsbehörde zusammenarbeitet, um den Vorschriften zu entsprechen. Nun konzentriert sich Bybit darauf, eine Lizenz unter der Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCA) zu erhalten, um reguliert in der EU operieren zu können.
Gleichzeitig hat die Plattform Schwierigkeiten mit der Regulierung in anderen Ländern. Die malaysische Aufsichtsbehörde hat Bybit aufgefordert, seine Aktivitäten einzustellen, während die Plattform ihre Dienste in Indien aufgrund des zunehmenden Drucks der lokalen Behörden ausgesetzt hat.
Bybit ist nicht die einzige Kryptobörse, die eine MiCA-Lizenz anstrebt. Bitget hat kürzlich eine Lizenz erhalten, um Krypto-Dienste in Bulgarien anzubieten und erweitert damit seine europäische Präsenz, neben seinen bestehenden Aktivitäten in Polen und Litauen.
Unterdessen haben sowohl OKX als auch Crypto.com bereits vollständige Lizenzen im Rahmen des MiCA-Rahmenwerks erhalten, was es ihnen ermöglicht, regulierte Krypto-Dienste in der gesamten Europäischen Union anzubieten.
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