Die Bitcoin-Blockchain ermöglicht eine detaillierte Analyse des digitalen Assets. Beispielsweise lässt sich an der Blockchain ablesen, wie lange bestimmte Bitcoin auf der gleichen Adresse geparkt sind. So sehen wir jetzt beispielsweise, dass fast 30 Prozent aller Bitcoin seit fünf Jahren (!) oder länger auf der gleichen Adresse geparkt sind.

Das Heer der HODLer
Etwa 30 Prozent der 19,4 Millionen Bitcoin, die derzeit im Umlauf sind, stehen seit fünf Jahren auf derselben Adresse. Es handelt sich also um insgesamt etwa 5,82 Millionen Bitcoin, die seit fünf Jahren in denselben Wallets sind.
Dies sind Leute, die ihren Bitcoin im Jahr 2018 oder früher gekauft haben und trotz der steigenden (und fallenden) Preise noch nicht auf den Verkaufsknopf drücken wollten.
Was uns das hauptsächlich zeigt, ist, dass es ein wachsendes Heer von Token-Inhabern gibt, die enorme Erwartungen an den zukünftigen Bitcoin-Preis haben.
Die große Frage ist natürlich, ob diese Erwartungen gerechtfertigt sind. Angesichts der Entwicklungen der letzten Wochen scheint die Antwort auf diese Frage ein klares Ja zu sein.
Warum sind die Erwartungen hoch?
Eine mögliche Erklärung für die gewaltigen Erwartungen dieses Heeres von Token-Inhabern an den zukünftigen Bitcoin-Kurs liegt im ETF-Antrag von BlackRock. Sie haben sicherlich mitbekommen, dass der größte Vermögensverwalter der Welt sich plötzlich auf Bitcoin stürzt.
Das könnte genau die Bestätigung sein, die Bitcoin auf der globalen Finanzbühne benötigt, um tatsächlich durchzubrechen. Kombinieren Sie das mit der absoluten Knappheit von 21 Millionen Einheiten, die die digitale Währung so besonders macht, und Sie haben ein sehr bullisches Szenario.
Insbesondere, wenn man dazu noch die Staatsschuld der USA bedenkt, die derzeit bei 32,5 Billionen Dollar liegt. Aufgrund dieser riesigen Schulden muss Amerika immer mehr Zinsen an seine Gläubiger zahlen und die Haushaltsdefizite nehmen zu, was die Schulden weiter erhöht.
Letztendlich gerät man so in einen Teufelskreis, in dem der Wert des US-Dollars langsam erodiert. Durch diese Erosion suchen die Menschen zunehmend nach Alternativen, und die absolute Knappheit von Bitcoin ist natürlich ein attraktiver sicherer Hafen.
Trump verteidigt Krypto-Einnahmen in Milliardenhöhe: „Daran ist nichts auszusetzen“
Trump äußert sich zu seinen Krypto-Einnahmen von 1,4 Milliarden Dollar: Er will davon nichts gewusst haben, hält sie aber für vollkommen legal.
Seltenes Kaufsignal deutet auf Erschöpfung der Bitcoin-Verkäufer hin
Ein seltener On-Chain-Indikator sprang auf Grün. Laut CryptoQuant ist die Kapitulation jedoch noch nicht abgeschlossen, der Kurs könnte weiter fallen.
Bitcoin-Vermögen eines Drogenhändlers landete im Müll – bis Europol eingriff
Irische Behörden sichern 1.500 Bitcoin aus verloren geglaubten Wallets eines Drogenhändlers und werfen damit neue Fragen zu Private Keys auf.
Meistgelesen
Machine-Learning-Algorithmus sagt XRP-Kurs für den 1. Juli 2026 voraus
KI-Modelle prognostizieren weitere Schwäche für XRP. Große Abverkäufe durch Wale und sinkende Aktivität belasten den Kurs erheblich.
XRP verschwindet in großem Stil von Binance: Was bedeutet das für den Kurs?
Viele XRP-Halter ziehen ihre Coins von der Kryptobörse Binance in eigene Wallets ab. Kann das dem Kurs neuen Schwung geben?
AI-Prognose: Wie wahrscheinlich ist es, dass XRP bis 2030 auf 20 Dollar steigt?
Das KI-Modell ChatGPT schätzt die Wahrscheinlichkeit für einen XRP-Kurs von 20 Dollar im Jahr 2030 als gering ein. Die mittlere Prognose liegt deutlich niedriger.
