Die US-amerikanische Securities and Exchange Commission (SEC) hat offiziell die ersten regulierten Spot Bitcoin Exchange-Traded Funds (ETFs) in den Vereinigten Staaten genehmigt. Diese Genehmigung erfolgte nur einen Tag, nachdem eine falsche Meldung auf dem offiziellen Twitter-Konto der SEC für Unruhe auf den Märkten gesorgt hatte.
Am 10. Januar genehmigte die Wertpapierregulierungsbehörde die 19b-4-Anträge von ARK 21Shares, Invesco Galaxy, VanEck, WisdomTree, Fidelity und Franklin Templeton. Diese Genehmigung ermöglicht es, dass ein Spot Bitcoin ETF an den jeweiligen Börsen gelistet und gehandelt werden kann. Der Antrag war einige Minuten lang auf der SEC-Website verfügbar, bevor eine ‚Error 404‘-Meldung erschien.
Ein historischer Moment
Diese historische Genehmigung ebnet den Weg für das erste regulierte börsengehandelte Produkt in den USA, das Anlegern eine direkte Exposition gegenüber dem Preis von Bitcoin bietet, ohne dass sie die Münze selbst kaufen oder sich um die Eigenverwahrung kümmern müssen. Anleger kaufen Anteile an ETFs, die Bitcoin als zugrunde liegendes Vermögen halten.
Dieser Durchbruch kommt mehr als 10 Jahre nach dem ersten Antrag von Cameron und Tyler Winklevoss, im Jahr 2013 den Winklevoss Bitcoin Trust zu starten. Die SEC hatte konsequent alle Anträge für Spot Bitcoin ETFs abgelehnt, mit Verweis auf Bedenken hinsichtlich möglicher Marktmanipulation und Betrug.
Die Industrie blickt gespannt auf den Handelsstart
Mit der Genehmigung der Spot Bitcoin ETFs wird der Finanzsektor den Beginn des Handels mit diesen Fonds mit großem Interesse verfolgen.
Alex Thorn, Leiter der digitalen Forschung bei Galaxy Research, schätzt, dass die Zuflüsse in Spot Bitcoin ETFs im ersten Jahr bis zu 14 Milliarden Dollar erreichen könnten. Der weltweite Fondsmanager VanEck prognostiziert, dass im ersten Quartal 2024 etwa 2,4 Milliarden Dollar in diese Spot Bitcoin-Produkte fließen könnten, was das wachsende Interesse an Kryptowährungsinvestitionen unterstreicht.
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