Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Der starke Rückgang des XRP-Kurses, der zeitweise sogar unter 1,77 Dollar fiel, sorgt bei einigen Anlegern für Besorgnis. Erneut wird auf mögliche Manipulation hingewiesen, doch Ripple-CEO Brad Garlinghouse weist diese Vorwürfe entschieden zurück.
Ripple-CEO Brad Garlinghouse bestreitet energisch jegliche Preismanipulation. In einem früheren Interview mit CNN betont er, dass niemand, auch Ripple nicht, den Preis von XRP kontrollieren kann. Laut Garlinghouse ist die Bewegung von XRP vollständig marktgetrieben und folgt einfach dem breiteren Sentiment auf dem Kryptomarkt.
„XRP zeigt eine starke Korrelation mit anderen großen Kryptowährungen“, so Garlinghouse. „Die Vorstellung, dass eine einzelne Partei den Kurs bestimmen kann, ist bei einem Token mit Milliarden an täglichem Handelsvolumen schlichtweg unrealistisch.“
Die Manipulationsvorwürfe stehen im Zusammenhang damit, dass Ripple einen großen Teil aller XRP besitzt und regelmäßig verkauft. Im Interview erklärt Garlinghouse, dass Ripple manchmal direkt XRP an Unternehmen verkauft. Laut Kritikern könnte dies zu einem niedrigeren Preis als dem Marktpreis geschehen.
Garlinghouse widerspricht dem und erläutert, dass solche Deals oft an eine Sperrfrist gebunden sind. Dadurch verhindert Ripple, dass Unternehmen die erhaltenen Token sofort auf den Markt werfen.
Ripple verkauft nicht nur an Institutionen. Jeden Monat bringt das Unternehmen einen Teil seiner XRP auf den Markt. Im Dezember 2017 sicherte Ripple etwa 55 Milliarden Token in Treuhandverträgen. Dabei handelt es sich um Smart Contracts, selbst ausführende Vereinbarungen, die monatlich automatisch bis zu 1 Milliarde XRP freigeben.
Ein Teil dieser Tokens wird von Ripple an Partner oder über den Markt verkauft. Der Rest geht zurück in die Treuhand und wird für eine spätere Freigabe erneut gesperrt.
Derzeit verfügt Ripple über 5,1 Milliarden XRP in frei verfügbaren Wallets. Zudem sind noch etwa 34,5 Milliarden XRP in den Treuhandverträgen gebunden, wie aus Daten der Analyseplattform XRPScan hervorgeht.
Trotz der Sorgen über Manipulationen schneiden amerikanische Fonds für die Digitalwährung bemerkenswert gut ab. Dies ist vermutlich auf das zunehmende Interesse institutioneller Anleger zurückzuführen. Große Investoren entscheiden sich häufig für Fonds, wenn sie in Kryptowährungen investieren möchten.
Mitte November wurde in den USA der erste Spotfonds für XRP aufgelegt. Seitdem gibt es anhaltende Nettozuflüsse. Insgesamt sind mittlerweile mehr als 1 Milliarde Dollar in diese sogenannten Exchange-Traded Funds (ETFs) geflossen.
XRP fällt nach dem Scheitern des Clarity Act um mehr als 9 Prozent. Technische Signale deuten dennoch auf eine mögliche Erholung in Richtung 1,70 Dollar hin.
XRP verlor 12 Prozent, nachdem der CLARITY Act im US-Senat gescheitert war. Dennoch sieht sich Ripple rechtlich besser aufgestellt als viele andere Coins.
XRP ist nach der Ablehnung des CLARITY Act massiv eingebrochen. Nun sind Käufer gefragt, um einen noch größeren Absturz abzuwenden.
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.