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Es ist fast ein Jahr her, seit die US-Börsen die allerersten Bitcoin (BTC) Spot Exchange-Traded Funds (ETFs) begrüßen durften. Die Fonds beeindruckten sofort und brachen einen Rekord nach dem anderen. BlackRocks IBIT-Fonds sticht dabei deutlich hervor und wird von Experten sogar als der beste ETF-Start aller Zeiten bezeichnet.
Der 11. Januar 2024 wird für immer einen Platz in den Geschichtsbüchern der Kryptobranche haben. An diesem Tag konnten Amerikaner erstmals über den traditionellen Aktienmarkt in Bitcoin investieren.
Ein Bitcoin-ETF ist ein börsengehandelter Fonds, der den Preis von BTC genau verfolgt, indem er direkt Bitcoin kauft und hält. Investoren können so an der Wertentwicklung der weltweit größten Kryptowährung teilhaben, ohne diese selbst kaufen und verwalten zu müssen. Diese regulierten Fonds haben die institutionelle Akzeptanz von Bitcoin erheblich beschleunigt, da viele große Institutionen zuvor nicht in BTC investieren durften.
Bereits am ersten Handelstag floss viel Kapital in die neuen Fonds, vor allem in BlackRocks IBIT-Fonds. Nach nur wenigen Monaten überholte dieser das seit 2015 gehandelte geschlossene Trust-Fonds von Grayscale, das GBTC.
IBIT war der schnellste Fonds aller Zeiten, der ein verwaltetes Vermögen von 10 Milliarden US-Dollar erreichte – und das bereits nach nur sieben Handelswochen. An einem einzigen Tag verzeichnete der Fonds sogar Zuflüsse von über 1 Milliarde US-Dollar. Im vergangenen Monat überholte IBIT sogar den zehn Jahre alten Gold-ETF von BlackRock in Bezug auf das verwaltete Vermögen.
Laut der eigenen Website verwaltet BlackRock nun Bitcoin im Wert von über 52 Milliarden US-Dollar, was den IBIT-Fonds zur erfolgreichsten ETF-Einführung aller Zeiten macht. Wie der Bloomberg-ETF-Analyst James Seyffart erklärte: „Das Wachstum von IBIT ist beispiellos. Es ist der schnellste ETF, der die meisten Meilensteine erreicht hat – schneller als jeder andere ETF in irgendeiner Anlageklasse.“
IBIT ist mittlerweile so groß wie die kombinierten Vermögenswerte von über 50 europäischen Markt-ETFs, von denen viele seit mehr als 20 Jahren existieren, sagte Todd Sohn, Experte bei Strategas Securities.
Die ETFs haben in diesem Jahr eine entscheidende Rolle bei Bitcoins beeindruckender Preisrallye gespielt. Mit einem aktuellen Preis von 94.000 US-Dollar liegt Bitcoin 123 % höher als zu Jahresbeginn. Auf seinem Höchststand von 108.000 US-Dollar vor zwei Wochen lag die Kryptowährung sogar 145 % im Plus.
Die ETFs haben sogar dazu beigetragen, dass Bitcoin Geschichte schrieb. Im März erreichte Bitcoin ein neues Allzeithoch – ein Ereignis, das zuvor noch nie vor der Bitcoin-Halving stattgefunden hatte.
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