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Der größte Vermögensverwalter der Welt, BlackRock, hat ehrgeizige Pläne für die kommenden Jahre vorgestellt. So will er auch der größte Krypto-Vermögensverwalter sein, laut einem kürzlichen X-Post des Journalisten Walter Bloomberg.
Krypto spielt bereits jetzt eine strategische Rolle im Wachstumspfad von BlackRock, und das Unternehmen hat große Pläne, diese Position in den kommenden Jahren erheblich zu erweitern. Das amerikanische Investmenthaus möchte sich bis 2030 als der größte Vermögensverwalter in digitalen Assets weltweit profilieren, mit mindestens 50 Milliarden Dollar an Krypto-Assets unter Verwaltung (AUM).
Um dies zu erreichen, möchte BlackRock auf seiner erfolgreichen Erfahrung in den Vereinigten Staaten aufbauen. Das Unternehmen plant, seine börsengehandelten Produkte (ETPs) für digitale Assets weiter international auszurollen, mit einem Fokus auf Märkte wie Europa und Kanada. Auf diese Weise möchte es institutionellen Investoren weltweit Zugang zu regulierten und skalierbaren Krypto-Investitionen bieten.
Der Vermögensverwalter ist bereits gut auf dem Weg, ein dominanter Spieler in der Kryptowelt zu werden. Ihr eigenes Bitcoin (BTC) Spot Exchange-Traded Fund (ETF) ist bei weitem der beliebteste seiner Art. So hat BlackRock mit seinem IBIT-Fonds bereits 73 Milliarden Dollar unter Verwaltung, laut Daten der Analyseplattform CoinGlass. Fidelity liegt mit „nur“ 21 Milliarden Dollar in Verwaltung an zweiter Stelle.
Bemerkenswert ist, dass das ehrgeizige Krypto-Ziel immer noch nur einen Bruchteil von BlackRocks gesamtem verwaltetem Vermögen darstellt, das derzeit ganze 11,5 Billionen Dollar beträgt.
Während des kürzlichen Investorentages gab das Unternehmen auch breitere Wachstumspläne bekannt. So möchte es den jährlichen Umsatz von derzeit über 20 Milliarden Dollar im Jahr 2024 auf 35 Milliarden Dollar im Jahr 2030 steigern.
Ein wichtiger Schwerpunkt neben Krypto ist die Expansion in private Märkte. Diese Investitionen in nicht börsennotierte Assets bieten laut BlackRock höhere Renditen und attraktivere Gebühren. Damit hofft der Vermögensverwalter, weniger abhängig von klassischen Produkten wie ETFs zu werden.
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