Arthur Hayes, Mitbegründer von BitMEX und der Investmentfirma Maelstrom, hat eine klare Warnung an Krypto-Investoren ausgesprochen: Es sei noch zu früh, um zu optimistisch zu sein. In einem kürzlich veröffentlichten Substack-Beitrag prognostiziert Hayes einen „schockierenden Einbruch“ auf dem Kryptomarkt rund um Januar 2025.

Crash im Zusammenhang mit Trumps Amtseinführung

Laut Hayes wird der erwartete Crash mit der Amtseinführung von Donald Trump als Präsident am 20. Januar 2025 zusammenfallen. Der aktuelle Aufschwung auf dem Kryptomarkt wird seiner Meinung nach vor allem durch Optimismus über Trumps Wiederwahl angetrieben. Investoren hoffen auf tiefgreifende Veränderungen in der Krypto-Industrie, wie neue Vorschriften, die für die Branche vorteilhaft sind.

Hayes spekuliert jedoch, dass diese hohen Erwartungen nicht schnell genug erfüllt werden könnten, was zu Enttäuschung führen dürfte. Dies könnte eine Verkaufswelle auslösen, die scharfe Kursrückgänge zur Folge hätte.

Erste Markt-Korrektur bereits sichtbar

Der Markt zeigt bereits jetzt Anzeichen einer leichten Korrektur. Bitcoin (BTC) ist in den letzten 24 Stunden um 2,4 % gefallen, während viele Altcoins wie Chainlink (LINK) deutliche Verluste verzeichnen, mit einem Rückgang von bis zu 8,9 %.

Hayes’ Strategie: Von der Crash-Dynamik profitieren

Hayes teilte auch seine Strategie mit, wie er mit seiner Investmentfirma Maelstrom von dem erwarteten Crash profitieren möchte. Das Unternehmen plant, seine Krypto-Bestände vor dem Einbruch zu reduzieren. Nach der Verkaufswelle will Maelstrom strategisch zu niedrigeren Preisen wieder einsteigen. Hayes erwartet, dass sich der Markt in der ersten Hälfte des Jahres 2025 erholen wird, was neue Chancen für Investoren bietet.

Nationale Bitcoin-Reserve bleibt unsicher

Hayes äußerte sich auch zu der viel diskutierten Idee einer nationalen Bitcoin-Reserve, einer Initiative, die von Trump eingeführt werden könnte. Obwohl der Plan viel Aufmerksamkeit erhält, zweifelt Hayes an dessen Umsetzbarkeit. Er hält es für unwahrscheinlich, dass die Vereinigten Staaten BTC tatsächlich als Reserve-Asset nutzen werden. Der Vermögensverwalter VanEck hat den Plan öffentlich unterstützt, doch gibt es auch erhebliche Kritik an der Durchführbarkeit und den möglichen Auswirkungen auf den Markt.

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