Der Bitcoin-Kurs stieg im Jahr 2024 um 122 %, doch die jährliche Volatilität war noch nie so gering. Das ist eine bemerkenswerte Entwicklung, die zeigt, dass Bitcoin mit der Zeit immer stabiler wird. Im gleichen Bericht stellt ARK Invest fest, dass das Transaktionsvolumen von Stablecoins mittlerweile das von Visa und Mastercard übersteigt.
Extrem niedrige Volatilität für Bitcoin
Laut dem Bericht von ARK Invest fiel die jährliche Volatilität von Bitcoin im Jahr 2024 unter 50 %. Zum Vergleich: Im Jahr 2022 lag sie bei fast 80 %, und im Jahr 2018 betrug die Volatilität von Bitcoin noch weit über 100 %.

Das ist ein Zeichen dafür, dass der Bitcoin-Markt mit den Jahren immer liquider geworden ist. Es ist zunehmend einfacher geworden, große Beträge in und aus Bitcoin zu bewegen, ohne den Kurs stark zu beeinflussen.
Diese Entwicklung ist positiv für Bitcoin, da sie es institutionellen Investoren erleichtert, in den Markt einzusteigen. Ohne diese Liquidität – die mit einer höheren Volatilität einhergehen würde – wäre Bitcoin für das große Kapital weniger attraktiv.
In dieser Hinsicht ist dies also eine vorteilhafte Entwicklung für Bitcoin und die gesamte Branche.
Laut ARK Invest ist der Erfolg von Bitcoin im Jahr 2024 zu einem großen Teil auf die Einführung der Bitcoin-ETFs zurückzuführen. Diese entwickelten sich letztendlich zur erfolgreichsten ETF-Einführung in der Geschichte.
Der beeindruckende Aufstieg der Stablecoins
Darüber hinaus stellt ARK Invest fest, dass Stablecoins im Jahr 2024 zunehmend als dominierende Anwendung der Blockchain-Technologie auftreten, mit einem jährlichen Transaktionsvolumen von 15,6 Billionen US-Dollar.
Damit erreichen sie rund 119 % bzw. 200 % der Transaktionsvolumina von Visa und Mastercard.
„Die Anzahl der Transaktionen liegt bei 110 Millionen pro Monat, was etwa 0,41 % bis 0,72 % der von Visa und Mastercard verarbeiteten Transaktionen entspricht. Allerdings ist der Wert pro Stablecoin-Transaktion deutlich höher als bei Visa und Mastercard,“ so ARK Invest.

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