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Bitcoin erlebt bisher eine merkwürdige Hausse. Zum ersten Mal in der Geschichte erreichte die Kryptowährung vor der Halving-Phase ein neues Allzeithoch. Im März 2024 stellte Bitcoin dank der ETFs einen neuen Rekord auf, danach stagnierte der Kurs für einige Monate. Anschließend setzte der Anstieg erneut ein, vor allem aufgrund von Donald Trump und seiner Bitcoin-Reserve. Doch nun scheint ausgerechnet Trump für Probleme zu sorgen.
Das wirft die Frage auf: Ist der Bullenmarkt vorbei, oder gibt es noch weiteres Potenzial für Bitcoin?
Chris Burniske, ehemaliger Top-Manager bei ARK Invest, glaubt, dass Bitcoin sich weiterhin inmitten eines Bullenmarktes befindet. Seiner Meinung nach handelt es sich lediglich um einen Rücksetzer innerhalb des Aufwärtstrends und die absolute Spitze sei noch nicht erreicht.
„Ich sehe hier keine Signale für eine absolute Spitze. Vielmehr scheint es sich um eine Korrektur in der Mitte des Zyklus zu handeln, die viele verunsichert.
Es erinnert mich stark an den Zeitraum von April bis Juni 2021, als der Markt ebenfalls um 50-80 % einbrach, je nach Coin. Viele glaubten damals, dass es vorbei sei, doch in der zweiten Jahreshälfte 2021 schossen die Kurse in die Höhe“, erklärt Burniske.
Dabei hat Burniske einen Punkt, auch wenn die Hausse von 2021 nicht so endete, wie viele es sich erhofft hatten. Damals galt ein Bitcoin-Kurs von 100.000 Dollar bereits als sicher.
Letztendlich mussten wir darauf noch Jahre warten. Könnte es sein, dass auch dieses Mal die Spitze der Rallye hinter den Erwartungen zurückbleibt?
Diese Fragen hängen natürlich von einigen fundamentalen Entwicklungen ab. Dazu zählen makroökonomische Faktoren, aber auch Donald Trump und die von ihm versprochene Strategic Bitcoin Reserve. Sollte diese tatsächlich kommen, könnte sich für Bitcoin eine ganz neue Dynamik entwickeln.
Laut Axel Adler von CryptoQuant ist es in jedem Fall entscheidend, dass Bitcoin die Marke von 96.000 Dollar hält.
Auf diesem Kursniveau liegt der durchschnittliche Kaufpreis der Anleger, die in den letzten ein bis drei Monaten eingestiegen sind. Historisch gesehen fungiert dieser Preis als wichtige Unterstützung während eines Bullenmarktes. Falls Bitcoin jedoch unter dieses Niveau fällt, könnte es sich als hartnäckiger Widerstand erweisen.
Der Bitcoin-Miner Bitfarms zieht sich aus Lateinamerika zurück, konzentriert sich vollständig auf Nordamerika und erweitert seine Aktivitäten im Bereich der Künstlichen Intelligenz.
Deshalb steckt der Markt fest, und was Bitcoin braucht, um 2026 wieder eine Phase starker Anstiege zu erleben.
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