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Obwohl auch der Bitcoin-Kurs nachgibt, zeigt die digitale Währung laut Binance Research „Anzeichen von Widerstandskraft“, während Gold und Aktien deutlich stärkere Rückschläge hinnehmen müssen. Gemeint ist insbesondere die Marktreaktion auf die am vergangenen Freitag angekündigten Importzölle durch Donald Trump.
„Selbst im Schatten der neuen Importzölle zeigt Bitcoin einige Anzeichen von Widerstandskraft, indem er sich an Tagen behauptet oder erholt, an denen traditionelle risikobehaftete Anlagen ins Straucheln geraten“, so Binance am 7. April.
Hinzu kommt, dass immer mehr Bitcoin in die Hände von sogenannten Long-Term Holders gelangen. Das sind Investoren, die ihre Bitcoin mindestens 155 Tage lang halten. Statistisch gesehen verkaufen solche Anleger deutlich seltener.
Dass der Bestand dieser Gruppe wächst, ist laut Binance Research eine positive Entwicklung: „Das spiegelt Überzeugung wider und zeigt, dass es inmitten der jüngsten Volatilität nur zu begrenzten Verkäufen gekommen ist.“
Laut Binance ist es jetzt wichtig, dass sich Bitcoin stärker als sicherer Hafen in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit etabliert. Bisher sei das nicht gelungen – in solchen Phasen konnte Bitcoin mit den Renditen von Gold nicht mithalten.

Die Korrelation zwischen Bitcoin und Gold ist derzeit niedrig. In den vergangenen 90 Tagen lag der Durchschnittswert bei 0,12. Die Korrelation mit Aktien ist mit 0,32 deutlich höher. In dieser Hinsicht lässt sich feststellen, dass Bitcoin aktuell noch nicht als sicherer Hafen fungiert.
„Trotz kurzfristiger Volatilität hat Bitcoin wahrscheinlich weiterhin Spielraum, um sich eine stärker unabhängige makroökonomische Identität zu erarbeiten“, meint Binance.

Auf Grundlage der unten erwähnten Umfrage wird klar, dass Bitcoin als sicherer Hafen noch längst nicht anerkannt ist. Gold liegt mit 58 Prozent deutlich vorn.
Dabei ist die Frage, zu welchem Zeitpunkt diese Umfrage durchgeführt wurde. Sollte dies gegen Ende Februar geschehen sein, hatte Gold gerade eine starke Phase hinter sich, während Bitcoin durch eine schwierige Zeit ging.
Das könnte selbstverständlich auch das Stimmverhalten der Teilnehmer beeinflusst haben.
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