Japan verzeichnet erstmals seit vier Monaten einen Rückgang der Inflation, während die Zentralbank die Zinsen unverändert ließ. Dies führte heute zu einer auffällig ruhigen Reaktion an den Finanzmärkten.

Analysten warnen jedoch, dass diese Ruhe täuschen könnte, da der zugrunde liegende Preisdruck in Japan hartnäckig bleibt und später dennoch Auswirkungen auf den Yen und den Bitcoin (BTC)-Kurs haben könnte.

Preisdruck in Japan noch nicht verschwunden

Nach Daten des japanischen Innenministeriums lag die Inflation im Dezember bei 2,1 Prozent im Jahresvergleich. Das ist ein deutlicher Rückgang gegenüber den 2,9 Prozent im November. Auch die Kerninflation, bei der frische Lebensmittelpreise ausgeschlossen werden, sank auf 2,4 Prozent.

Wer jedoch über die Hauptzahlen hinausblickt, erkennt ein anderes Bild. Die Kerninflation, bei der auch Energiepreise ausgeklammert werden, sank nur leicht von 3 auf 2,9 Prozent. Damit bleibt der zugrunde liegende Preisdruck in der japanischen Wirtschaft hoch.

Analysten von ING argumentieren, dass dieser anhaltende Preisdruck Raum für weitere Zinserhöhungen in der Zukunft lässt. Gleichzeitig könnte die jüngste Abkühlung dazu führen, dass die japanische Zentralbank vorerst abwartet.

Später am Tag gab die Bank of Japan bekannt, dass der Zinssatz unverändert bei 0,75 Prozent bleibt. Der Beschluss wurde nahezu einstimmig getroffen. Dennoch erhöhte die Zentralbank ihre Erwartungen für das Wirtschaftswachstum und die Inflation in den kommenden Jahren, was auch durch eine expansive Haushaltspolitik der Regierung begünstigt wird.

Starke Korrelation zwischen Yen und Bitcoin

Die Reaktion an den Finanzmärkten bleibt begrenzt. Der Bitcoin-Kurs schwankt zwischen 89.000 und 90.000 Dollar und zeigt kaum Bewegung. Der Yen schwächte sich leicht ab und fiel auf 158,70 Yen pro Dollar. Auf dem Markt wird erwartet, dass der Yen kurzfristig schwach bleibt.

Das könnte auch Auswirkungen auf Krypto haben. In den letzten Monaten hat sich eine starke Korrelation zwischen dem Yen und Bitcoin entwickelt. Die sogenannte 90-Tage-Korrelation liegt bei etwa 0,84, was bedeutet, dass beide oft in die gleiche Richtung tendieren. Ein schwacher Yen könnte daher einen weiteren Anstieg von Bitcoin bremsen.

Schon deine 15 XRP als Willkommensbonus beansprucht?

Bitvavo in Zusammenarbeit mit Newsbit bietet dir aktuell 15 XRP als Geschenk. Die Aktion ist nur für kurze Zeit gültig.

Eröffne ein Konto und zahle mindestens 30€ ein, um den Bonus zu erhalten.

👉 Konto eröffnen und 15 XRP gratis erhalten

Über 1,5 Millionen Nutzer vertrauen bereits auf Bitvavo.

15 XRP sichern Sie werden weitergeleitet zu
Wochenausblick: Wichtige Entwicklungen bei Bitcoin, Öl und Gold

Wochenausblick: Wichtige Entwicklungen bei Bitcoin, Öl und Gold

Wochenausblick: Wichtige Entwicklungen bei Bitcoin, Öl und Gold
Trump prüft Notmaßnahmen nach historischem Ölpreisanstieg
Anthropic verklagt Pentagon, um Schwarze Liste zu vermeiden
Mehr Börse news

Meist gelesen

Ripple-CEO: Geduldige XRP-Investoren könnten in fünf Jahren gut dastehen
XRP-Kurs laut KI in Unglaubensphase: Was bedeutet das für den Preis?
DeepSeek AI prognostiziert XRP-Kurs für Ende 2026
Newsbit
Im Store anzeigen
Siehe