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Es ist Ihnen sicherlich nicht entgangen, dass die amerikanischen Behörden in der vergangenen Woche erneut den Krieg gegen die Krypto-Industrie erklärten. Nicht nur Binance und Coinbase wurden verklagt, sondern verschiedene Projekte wurden plötzlich gemäß den US-Finanzaufsichtsbehörden als Wertpapiere im Sinne des amerikanischen Gesetzes und der Vorschriften eingestuft.
Das hat dazu geführt, dass unter anderem Cardano, Polygon und einige andere große Namen hart durch das Eis fielen.
„Die Liquidität im Finanzsystem hat sich enorm verschlechtert. Dies wird durch den Rückzug institutioneller Investoren aus dem Markt verstärkt, insbesondere der in Amerika ansässigen Market-Maker, die von den Angriffen der Securities and Exchange Commission (SEC) auf Krypto schockiert wurden“, sagt Johnny Teng von LBank Labs.
„Während der S&P 500 weiterhin auf neue Höchststände vorstößt, hat der Krypto-Markt Schwierigkeiten, positive Kursbewegungen zu zeigen“, fügt er hinzu.
Trotz all der negativen Nachrichten bleibt Bitcoin ziemlich robust. Es scheint, als ob der Markt jetzt vor allem auf den kommenden Mittwoch wartet, den Tag, an dem die Federal Reserve den neuen US-Zinssatz bekannt gibt. Die Erwartung ist derzeit, dass sie auf die Pause-Taste drücken und ihre Kampagne von Zinserhöhungen vorläufig stoppen werden.
Unterm Strich gibt es derzeit wenig Positives über Bitcoin und den Rest des Krypto-Marktes zu berichten. Auf Basis der makroökonomischen Situation und der Probleme bei Binance und Coinbase wäre es schon eine große Leistung, wenn es Bitcoin gelingt, den aktuellen Kurs von 25.800 Dollar bis Ende 2023 zu halten.
Ab 2024 könnte es wieder interessant werden, da die nächste Bitcoin-Halbierung für April auf dem Programm steht. Zu diesem Zeitpunkt halbiert sich die Inflation von Bitcoin und oft sieht man, dass der Kurs in den Monaten danach kräftig anzieht.
Letztlich bietet das natürlich keine Sicherheit, da es nun mal eine ganze Reihe von Faktoren gibt, die für den weiteren Verlauf des Kurses relevant sind. Bitcoin ist im Laufe der Jahre so gewachsen, dass wir es nicht mehr als einen abgeschlossenen Markt bezeichnen können.
Auch geopolitische Strömungen und makroökonomische Entwicklungen können den Kurs drücken oder nach oben treiben.
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