Der an der US-Börse notierte Bitcoin (BTC) Miner Riot Platforms hat im November und Dezember tausende Bitcoins verkauft. Der Verkauf markiert einen deutlichen Bruch mit dem Vorjahr, als das Unternehmen keinen einzigen Bitcoin verkaufte und seine Bestände nur weiter ausbaute.

Überraschender BTC-Verkauf

Riot Platforms, das mit leistungsstarken Maschinen Bitcoin-Transaktionen überprüft und das Netzwerk sichert, hat im November und Dezember insgesamt 2.201 Bitcoins verkauft und damit fast 200 Millionen Dollar eingenommen. Das geht aus dem neuesten Produktions- und Betriebsbericht des Miners aus Colorado hervor.

Der US-Miner beendete das Jahr mit 18.005 Bitcoins in der Bilanz. Zum aktuellen Bitcoin-Kurs entspricht das etwa 1,65 Milliarden Dollar.

Laut Daten von Bitcoin Treasuries ist Riot Platforms damit der siebtgrößte börsennotierte Bitcoin-Besitzer.

Dennoch liegt der Bestand um mehr als 1.300 Bitcoins niedriger als im Oktober, als er noch bei 19.324 stand.

Der Bitcoin-Verkauf fällt besonders auf, da Riot 2024 noch das Gegenteil tat. Damals wurde kein einziger Bitcoin verkauft und die Reserve wuchs sogar um mehr als eine halbe Milliarde Dollar in BTC an.

Details zu den genauen Verkaufszeitpunkten oder Durchschnittspreisen wurden nicht bekannt gegeben. Zuvor hatte CEO Jason Les angedeutet, dass die Einnahmen aus Bitcoin-Verkäufen zur „Finanzierung des laufenden Wachstums und der Operationen“ verwendet werden.

Geld für KI-Projekte

Laut Matthew Sigel, dem Leiter für digitale Assets bei VanEck, deutet der Verkauf vor allem auf die strategische Neuausrichtung von Riot hin.

Er schrieb auf der Social-Media-Plattform X, dass die fast 200 Millionen Dollar ungefähr dem gesamten Investitionsbudget für die erste Phase des neuen Rechenzentrums in Corsicana entsprechen.

„Mit einem Winter an Bitcoin-Verkäufen kann die erste Phase der KI-Datencenter-Strategie finanziert werden,“ so Sigel. Diese erste Phase umfasst den Bau eines Kern- und Schalenbaus mit 112 Megawatt und soll Anfang 2027 abgeschlossen sein.

Riot setzt immer weniger auf reines Bitcoin-Mining. Das Unternehmen will vor allem mit Strom Geld verdienen. Bitcoin-Mining nutzt Riot dabei als temporäre Lösung, um überschüssige Energie zu verwerten. Langfristig will es diese Energie vor allem für Rechenzentren, etwa für künstliche Intelligenz, nutzen.

Riot ist damit nicht allein. Immer mehr große Bitcoin-Miner suchen nach neuen Einnahmequellen. Unternehmen wie CleanSpark und MARA errichten neben dem Mining auch Rechenzentren für Cloud und KI. Bitfarms geht sogar noch weiter und steigt komplett aus dem Bitcoin-Mining aus, um sich voll auf KI zu konzentrieren.

Auch Cipher Mining und Hut 8 haben kürzlich Milliardenverträge für KI-Rechenzentren abgeschlossen, unterstützt von Technologieriese Google.

Die Aktie von RIOT schloss den Handelstag um 1,3 Prozent höher und steht über die vergangenen sechs Monate gut 23 Prozent im Plus, mit einem Kurs von 14,98 Dollar. Bitcoin selbst stieg in der vergangenen Woche fast 6 Prozent und notiert bei rund 92.600 Dollar.

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