Der Bitcoin-Kurs erlebte am 8. Juli einen recht volatilen Tag. Zunächst wurde das Niveau von 53.354 Dollar erneut vom Markt getestet, bevor er innerhalb von weniger als 8 Stunden um 7 % auf 58.215 Dollar anstieg. Dadurch wurden Short-Positionen im Wert von 96 Millionen Dollar liquidiert.

Es scheint, als würden die Bullen im Krieg gegen die Bären nicht so schnell aufgeben.

Bullen geben den Kampf nicht so leicht auf

Daten vom Futures-Markt zeigen, dass die Bären etwas zu optimistisch in Bezug auf ihre Short-Positionen waren. Nach den Kursrückgängen von Bitcoin stieg das offene Interesse am 7. Juli um 6.350 Kontrakte, was etwa 355 Millionen Dollar an Positionen entspricht.

Diese Positionen könnten mit einem hohen Hebel von beispielsweise 20x oder mehr eröffnet worden sein. Am 8. Juli schoss der Kurs plötzlich in die Höhe, und dieser Anstieg des offenen Interesses am Futures-Markt wurde wieder vollständig aus den Charts gelöscht.

Offenes Interesse am Futures-Markt. Quelle: CoinGlass

Dies sorgt bei vielen Analysten für ein vorsichtiges Gefühl des Optimismus, dass die Bullen noch nicht vollständig verloren sind. Kann der Bitcoin-Kurs kurzfristig wieder auf 60.000 Dollar steigen? Das würde das Gefühl erzeugen, dass wir zumindest den lokalen Tiefpunkt bei 53.500 Dollar gesehen haben.

Zum Zeitpunkt des Schreibens ist es leider noch zu früh für diese Schlussfolgerung, da der Bitcoin-Kurs derzeit bei 57.200 Dollar liegt, was einem Anstieg von 2,52 % in den letzten 24 Stunden entspricht.

Verkaufsdruck nimmt ab

In den letzten Tagen hatte der Markt vor allem unter der deutschen Regierung zu leiden, die eine riesige Menge beschlagnahmter Bitcoins zum Verkauf anbot. Insgesamt handelte es sich um mehr als 2 Milliarden Dollar an Bitcoin, die schrittweise auf den Markt geworfen wurden.

Inzwischen hat die deutsche Regierung etwa 50 % ihrer Bitcoins verkauft, und laut RookieXBT kehrt das bullische Sentiment zurück, sobald dieser Prozentsatz auf 75 % steigt. Auch die Milliarden Dollar an Bitcoin von Mt. Gox bezeichnet er als eine gefährliche Entwicklung, aber diese sind laut Rookie auf der Blockchain schwerer zu verfolgen.

Bei diesen Bitcoins ist es schwieriger zu erkennen, ob die Leute sie verkaufen, im Gegensatz zu den BTC der deutschen Regierung, die wir sehr direkt auf der Blockchain verfolgen können.

Die kommenden Wochen versprechen auf jeden Fall sehr wichtig für den Bitcoin-Bullenmarkt zu werden. Wir befinden uns derzeit in einer sehr schwierigen Phase, aber aus makroökonomischer Perspektive beginnen sich die Dinge zu verbessern und wir sehen langsam neue Gründe für Optimismus aufkommen.

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