Der Bitcoin-Kurs hat plötzlich eine solide Erholung begonnen, nachdem der Markt früher in dieser Woche Rückschläge aufgrund der Zinsentscheidung der US-amerikanischen Federal Reserve erlitt. Zum Zeitpunkt der Verfassung dieses Artikels liegt der Kurs bei einem Plus von 3,99 Prozent, was die Mutter aller Kryptowährungen auf einen Kurs von 26.581 Dollar bringt.
Damit ist auch die Marktkapitalisierung wieder über die psychologische Grenze von 500 Milliarden Dollar geklettert.
Wer kauft ein?
Im Internet gibt es einige Gerüchte über das Kaufverhalten der großen Wale. In solchen Momenten ist es jedoch schwierig, genau zu bestimmen, wer oder was hinter einer bestimmten Kursbewegung steckt.
Es könnte auch einfach sein, dass derzeit kein Verkaufsdruck besteht. Wir sahen bereits in der vergangenen Woche, dass die Nachrichten rund um Binance und Coinbase wenig Einfluss auf die Kurse hatten.
Insbesondere wenn man das schlechte Jahr 2022 berücksichtigt, könnte es gut sein, dass die Bären gerade erschöpft sind. Weiterhin relevant ist, dass die Menge an Bitcoin bei den großen Börsen derzeit auf dem niedrigsten Stand seit langem liegt.
Alles in allem herrscht derzeit kein bullisches Klima, aber all die schlechten Nachrichten scheinen den Kurs auch nicht weiter nach unten drücken zu können. Haben wir etwa wirklich den Boden erreicht?
Wal erwacht
Am 16. Juni fand eine bemerkenswerte Bitcoin-Transaktion statt. Ein Wal, der seine Bitcoin bereits seit 13 Jahren auf der gleichen Adresse hatte, entschied sich, 50 Bitcoin zu verschieben. Diese Bitcoin haben zum aktuellen Kurs einen Wert von etwa 1,2 Millionen Dollar.
Es handelt sich dabei in jedem Fall um eine Transaktion eines Wals, der bereits während der Satoshi-Ära aktiv war. Satoshi Nakamoto verließ die Szene im Jahr 2010, nachdem er Bitcoin im Jahr 2009 ins Leben gerufen hatte.
Kurz darauf kam auch ein anderer Wal nach 11 Jahren wieder in Aktion und bewegte Bitcoin im Wert von 11 Millionen Dollar. Die große Frage ist, was hinter diesen Transaktionen steckt, aber das werden wir wahrscheinlich nicht so einfach herausfinden.
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