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Top-Trader Peter Brandt prognostiziert, dass Bitcoin (BTC) im Jahr 2029 auf 250.000 US-Dollar steigen könnte, jedoch erst nachdem der Markt eine lang langwierige und volatile Bodenphase durchlaufen hat. Diese Phase könnte seiner Einschätzung nach bis September oder Oktober 2026 andauern.
Brandts Prognose fügt sich in den bekannten vierjährigen Bitcoin-Zyklus ein. Bei einem Halving wird die Belohnung für Miner halbiert, was das Angebot an neuen Bitcoins verringert. Dieser Mechanismus hat in der Vergangenheit einen deutlichen Einfluss auf den Bitcoin-Kurs gehabt.
Historisch gesehen erreicht der Bitcoin-Kurs oft 16 bis 18 Monate nach einem solchen Halving seinen Höhepunkt, gefolgt von einer längeren Phase von Rückgängen. Danach beginnt meist eine neue Aufwärtsbewegung, oft schon lange vor dem nächsten Halving.
Auch in der jüngsten Zyklus zeigt sich dieses Muster. Bitcoin erreichte im Oktober 2025 einen Höchststand, etwa 18 Monate nach dem Halving im April 2024, bei dem die Belohnung pro Block von 6,25 auf 3,125 BTC reduziert wurde.
Wenn das historische Muster Bestand hat, erwartet Brandt, dass der aktuelle Bärenmarkt erst um Oktober 2026 seinen Boden findet. Danach könnte eine neue Aufwärtsphase beginnen, mit einem möglichen Höchststand von 250.000 US-Dollar im Jahr 2029, etwa 18 Monate nach dem Halving im April 2028.
Laut Brandt muss der Bitcoin-Kurs dafür nicht zwangsläufig unter das jüngste Tief fallen. Er rechnet vielmehr mit einer volatilen Phase, in der Erholungen von seitwärts oder leicht abwärts gerichteten Bewegungen abgelöst werden.
In einem negativen Szenario sieht er noch Raum für einen Rückfall in Richtung 50.000 US-Dollar oder sogar in die oberen 40.000er. Erst danach könnte seiner Meinung nach die nächste große Rally in Richtung neuer Rekorde starten.
Brandts Sichtweise weicht deutlich von den Erwartungen vieler anderer Krypto-Analysten ab. Diese gehen davon aus, dass der Rückgang nach dem Höchststand von rund 126.000 US-Dollar im Oktober bereits abgeschlossen ist, mit einem Boden um 60.000 US-Dollar Anfang Februar. Der seitdem zu verzeichnende Anstieg wäre ihrer Meinung nach der Beginn eines neuen Aufwärtstrends. Seit diesem Tiefpunkt ist der Bitcoin-Kurs um gut 25 Prozent auf etwa 80.300 Dollar gestiegen.
Brandt hebt jedoch hervor, dass sein Szenario nicht zwingend bedeutet, dass der Kurs noch weiter unter dieses Februar-Niveau fallen muss. Seiner Ansicht nach könnte Bitcoin auch längere Zeit in einem volatilen Muster verbleiben, mit abwechselnden Anstiegen und Korrekturen, bevor eine klare Bodenbildung erfolgt.
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