Der Bitcoin-Kurs bewegt sich in einem instabilen Marktumfeld, während die Investmentbank Standard Chartered ihre Prognosen für 2026 erneut deutlich gesenkt hat. Laut der Bank könnte Bitcoin (BTC) zunächst auf 50.000 Dollar fallen, bevor sich später eine Erholung einstellt.

Das Kursziel für Ende 2026 wurde damit zum zweiten Mal innerhalb von drei Monaten nach unten korrigiert. Was steckt dahinter?

Bitcoin-Kurs unter Druck durch Abflüsse aus ETFs

Standard Chartered geht nun davon aus, dass Bitcoin Ende 2026 bei etwa 100.000 Dollar liegen wird. Das ist ein deutlicher Rückschritt im Vergleich zur vorherigen Erwartung von 150.000 Dollar. Im Dezember lag das Kursziel sogar noch bei 300.000 Dollar. Innerhalb weniger Monate wurde die Prognose also schon zweimal drastisch gesenkt.

Geoffrey Kendrick, Leiter der Forschung für digitale Vermögenswerte bei der Bank, hält es für wahrscheinlich, dass der Markt in den kommenden Monaten eine erneute Kapitulationsphase durchläuft. Damit meint er einen Zeitraum, in dem Anleger aus Angst vor weiteren Kursverlusten massenhaft verkaufen, was den Kurs zusätzlich unter Druck setzt.

Der Bitcoin-Kurs liegt zum Zeitpunkt des Schreibens bei rund 67.000 Dollar. Seit dem Hoch im Oktober, als BTC fast 127.000 Dollar erreichte, ist der Kurs um mehr als vierzig Prozent gefallen.

Ein wesentlicher Faktor sind die Abflüsse aus amerikanischen Spot-Bitcoin-ETFs. Seit Anfang Oktober sind fast acht Milliarden Dollar aus diesen Fonds abgeflossen. Die Anzahl der BTC in ETFs ist im Vergleich zum Höchststand am 10. Oktober um fast 100.000 Coins gesunken. Viele Anleger haben zu einem Durchschnittspreis von etwa 90.000 Dollar gekauft und stehen nun im Minus.

Makroökonomie setzt Kryptomarkt weiter unter Druck

Neben den Abflüssen aus ETFs verweist Standard Chartered auf ein sich verschlechterndes makroökonomisches Umfeld. Die US-Wirtschaft zeigt Anzeichen einer Abkühlung, während die Finanzmärkte vorerst keine neuen Zinssenkungen erwarten.

Laut der Bank könnte dies den Zufluss von neuem Kapital in den Kryptomarkt weiter einschränken. Bitcoin wurde lange als ‚digitales Gold‘ und als riskante Wachstumsanlage betrachtet, die stark mit Technologiewerten korreliert. Inzwischen schneidet BTC jedoch schwächer ab als der Nasdaq und der S&P 500.

Der breitere Kryptomarkt hat seit Oktober fast zwei Billionen Dollar an Marktwert verloren. Dennoch betont Kendrick, dass dieser Rückgang ruhiger verläuft als frühere Abstürze. Es gab keine großen Handelsplattformen, die, wie in vorherigen Zyklen, kollabierten. Seiner Meinung nach deutet dies auf einen reiferen Markt hin.

Auch Ethereum-Prognose gesenkt

Nicht nur Bitcoin erhält eine niedrigere Prognose. Standard Chartered hat auch das Kursziel für Ethereum (ETH) Ende 2026 von 7.500 Dollar auf 4.000 Dollar gesenkt. Der Ethereum-Kurs liegt aktuell unter 2.000 Dollar.

Kendrick erwartet, dass ETH zunächst auf etwa 1.400 Dollar fallen könnte, bevor sich im weiteren Jahresverlauf eine Erholung einstellt.

Die Kombination aus anhaltender Volatilität, zurückhaltenden Anlegern und Unsicherheit über die Zinspolitik sorgt dafür, dass der Kryptomarkt vorerst anfällig bleibt. Die kommenden Monate werden zeigen, ob der prognostizierte Rückgang Richtung 50.000 Dollar tatsächlich eintritt.

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