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Der Bitcoin-Kurs (BTC) ist gestern stark gefallen, nachdem Jerome Powell, der Vorsitzende der US-Zentralbank, die Entscheidung, den Zinssatz unverändert zu lassen, erläuterte. Powell klang während seiner Pressekonferenz sehr optimistisch, was normalerweise einen positiven Effekt auf die Kurse hätte.
Die steigenden Spannungen im Nahen Osten haben jedoch einen schweren Schlag für Bitcoin und den Rest des Kryptomarktes verursacht.
Gestern um 20:00 Uhr wurde bekannt gegeben, dass die US-Zentralbank (Federal Reserve) den Zinssatz unverändert bei 5,25%-5,50% belässt. Diese Entscheidung kam nicht überraschend, führte jedoch dazu, dass der Bitcoin-Kurs innerhalb einer halben Stunde um etwa 2% auf knapp über 66.000 USD fiel.
Wie üblich folgte auf die Zinsentscheidung eine Pressekonferenz von Powell. Um 20:30 Uhr erläuterte er, warum der Zinssatz unverändert bleibt, wobei er eine „dovish“ Haltung zu den wirtschaftlichen Aussichten einnahm. Das bedeutet, dass er eine weniger strenge Haltung einnahm. Er deutete an, dass eine Zinssenkung bei der nächsten Sitzung im September auf der Tagesordnung stehen könnte.
Die Märkte rechneten bereits mit einer ersten Zinssenkung im September, aber Powells Pressekonferenz hat die Erwartungen weiter gesteigert. Der Futures-Markt schätzt nun die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung am 18. September auf 100%.
Der dramatische Kursverfall scheint durch den Tod des Hamas-Führers Ismail Haniyeh in der iranischen Hauptstadt Teheran verursacht worden zu sein.
Haniyeh wurde letzte Nacht bei einem Luftangriff getötet. Laut Hamas steckt Israel hinter dem Angriff, und es wird nun eine Vergeltungsaktion befürchtet.
Es ist nicht das erste Mal, dass der Bitcoin-Kurs aufgrund zunehmender Spannungen im Nahen Osten fällt. Sollte Bitcoin weiter auf unter 63.000 USD gedrückt werden, könnte ein Kurs von 60.000 USD wieder erreicht werden.
Trotz des deutlichen Rückgangs des Bitcoin-Kurses erwartet Tom Lee keine anhaltende Baisse für die digitale Währung. Hier sind seine Argumente.
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