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Wenn sich die Geschichte wiederholt – was natürlich keineswegs sicher ist – steht Bitcoin (BTC) ein großartiges Jahr bevor. Ein neuer Bullenmarkt könnte jederzeit beginnen oder bereits begonnen haben.
Die Analysten des großen Vermögensverwalters Bernstein haben jedenfalls hohe Erwartungen und prognostizieren, dass der Bitcoin-Kurs bis Ende nächsten Jahres mindestens 200.000 Dollar erreichen wird.
Das schreiben die Bernstein-Analysten Gautam Chhugani, Mahika Sapra und Sanskar Chindalla in einem neuen Bericht, der gestern veröffentlicht wurde. Die Erwartung eines Bitcoin-Kurses von 200.000 Dollar wurde sogar als „konservativ“ bezeichnet.
Die „beschleunigte Adoption durch institutionelle Investoren“ wird von den Analysten als Hauptgrund genannt, warum Bitcoin von seinem aktuellen Kurs aus mindestens eine Verdreifachung erleben wird.
Institutionelle Investoren können jetzt leicht in Bitcoin investieren, dank der im Januar eingeführten Bitcoin Spot Exchange-Traded Funds (ETFs). Sie haben strenge Regeln und Vorschriften, die es ihnen erschweren, Kryptowährungen wie Bitcoin direkt zu kaufen.
Die Bitcoin-Fonds bieten jedoch eine regulierte und zugängliche Möglichkeit, um dennoch von der Bitcoin-Kursentwicklung zu profitieren, ohne die Notwendigkeit, die digitale Währung direkt zu erwerben oder zu verwalten.
Die Bitcoin-ETFs haben seit ihrer Einführung bereits einen beeindruckenden Zufluss von über 20 Milliarden Dollar verzeichnet. Die Fonds von BlackRock und Fidelity gehören sogar zu den am besten performenden ETFs des Jahres.
Was die Bitcoin-ETFs betrifft, prognostizieren die Bernstein-Analysten, dass sie bis Ende dieses Jahres mehr Bitcoins halten werden als der mysteriöse Bitcoin-Gründer Satoshi Nakamoto.
„Bis Ende 2024 erwarten wir, dass die Wall Street Satoshi als größte Bitcoin-Wallet ablösen wird“, schrieben sie. Derzeit verwalten sie fast 962.000 Bitcoins, während Satoshis Wallet vermutlich 1,1 Millionen Bitcoins umfasst. Im Sommer wagte auch der Senior ETF-Analyst von Bloomberg, Eric Balchunas, diese Vorhersage.
US-amerikanische Bitcoin-Fonds verzeichnen wieder hohe Zuflüsse mit fast einer halben Milliarde Dollar, trotz des Ausbruchs eines Krieges.
Wenn man dem bekannten Autor Robert Kiyosaki Glauben schenken darf, steht Bitcoin kurz vor einem Durchbruch. Derzeit scheint dieser jedoch verzögert.
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