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Der Bitcoin (BTC) Kurs steht nahe seinem Allzeithoch (ATH). Ein kleiner Anstieg von nur 2,75 Prozent ist nötig für ein neues Preisrekord. Doch bisher gelingt es nicht, wirklich durchzubrechen. Laut der Finanzplattform Finder müssen wir uns keine Sorgen machen. Langfristig prognostizieren Analysten gerade einen spektakulären Anstieg.
In einer neuen Studie von Finder wird ein optimistisches Zukunftsbild gezeichnet: Bis 2030 erwarten die Analysten einen durchschnittlichen Kurs von 458.647 Dollar pro BTC. Das bedeutet einen Anstieg von 321 Prozent in noch keine fünf Jahre. Bis 2035 wird es noch besser. Dann erwarten sie, dass die digitale Währung sogar 1,02 Millionen Dollar wert sein könnte. Was erklärt diese hohen Prognosen? Laut den befragten Experten gibt es drei treibende Kräfte.
Dies ist unter anderem die zunehmende institutionelle Adoption. So sehen wir, dass immer mehr Unternehmen und auch Regierungen eine BTC-Reserve adoptieren. Strategy, das Unternehmen von Michael Saylor, ist hierbei führend. Es besitzt mittlerweile fast 600.000 BTC, was ungefähr 3 Prozent aller Münzen entspricht. Analyst Martin Froehler vom Handelsplattform Morpher nennt die wachsende Nachfrage von großen Institutionen als wichtigsten Grund für seine optimistische Einschätzung.
Josh Fraser vom dezentralisierten Finance (DeFi)-Plattform Origin Protocol behauptet, dass BTC zunehmend als ein Zufluchtsort für Kapital in unsicheren Zeiten dient. „Wir sehen eine Flucht zu harten Vermögenswerten, und Bitcoin ist das Paradebeispiel dafür,“ sagt Fraser. Dadurch wird die digitale Währung immer attraktiver in einer Welt, in der die geopolitische Unruhe zunimmt. So eskalierte kürzlich das Konflikt zwischen Israel und Iran. Obwohl derzeit ein Waffenstillstand herrscht, bleiben die Beziehungen angespannt. Auch der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine hält Europa weiterhin in Atem. Kürzlich schlossen sich alle NATO-Länder zusammen, um ihre Verteidigungsbudgets aufgrund der Bedrohung aus Russland deutlich zu erhöhen.
Schließlich gibt es eine strukturelle Knappheit der digitalen Währung. Nach dem Halving im April 2024 werden nur noch 3,125 BTC pro Block erzeugt. Das ist deutlich weniger als die 50 BTC pro Block zu Beginn von Bitcoin. Bitcoin wird also immer knapper, und mit der steigenden Nachfrage führt das laut Experten zu einer möglichen Kurs-Explosion.
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