Die Bitcoin-Kurs fiel um 6%, nachdem der US-Präsident Donald Trump das Dekret zur Einrichtung einer Strategic Bitcoin Reserve unterzeichnet hatte. Dieser Kursrückgang zeigt, dass der Markt darauf gesetzt hatte, dass tatsächlich Bitcoin gekauft wird. In Wirklichkeit besteht die BTC-Reserve der USA zunächst aus beschlagnahmten Bitcoins.
Trotzdem positives Sentiment in der Bitcoin-Community
Auch wenn es nicht das günstigste Szenario für die Bitcoin-Reserve war, hält Trump sein Versprechen. Viele in der Bitcoin-Community waren daher überrascht über den Rückgang des Bitcoin-Kurses.
Der pseudonyme Walker sieht diese Entwicklung als große Chance, weil „99% der Menschen einfach nicht verstehen, was hier passiert.“
Seiner Meinung nach gab es noch nie eine bessere risikobereinigte Kaufgelegenheit für Bitcoin als heute. Ash Crypto äußert sich in einem Beitrag ähnlich: „Das ist kein ‚Buy the rumor, sell the news‘-Event – jedes Land wird bald folgen, und Bitcoin steigt auf 250.000 Dollar.“
Auch Dennis Porter, CEO des Satoshi Action Fund, kann die Marktreaktion nicht nachvollziehen: „Der Markt liegt völlig falsch. Die Strategic Bitcoin Reserve wird mit zusätzlichen Käufen einhergehen.“
Die Auswirkungen der Strategic Bitcoin Reserve
Matt Hougan von Bitwise bringt ebenfalls einige interessante Punkte zur Auswirkung der Strategic Bitcoin Reserve vor.
Er argumentiert, dass dadurch die Wahrscheinlichkeit eines generellen Verbots drastisch gesunken ist, während die Wahrscheinlichkeit steigt, dass andere Länder eigene Bitcoin-Reserven aufbauen. Zudem könnte die Entwicklung andere Staaten dazu bewegen, schneller BTC zu akkumulieren, um den USA zuvorzukommen. Außerdem wird es für Organisationen wie den IWF nun deutlich schwieriger, Bitcoin als gefährlich oder unverantwortlich darzustellen.
Auch wenn die Größe der US-Bitcoin-Reserve zunächst enttäuschend erscheint, da keine sofortigen neuen Käufe angekündigt wurden, sind Hougans Argumente durchaus überzeugend. Donald Trump nimmt damit viel Unsicherheit rund um Bitcoin aus dem Markt.
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