Während der Krypto-Markt Schwierigkeiten hat, Aufwärtsmomentum zu finden, ziehen Investoren weiterhin Geld aus Bitcoin Exchange-Traded Funds (ETFs) ab. Der Abfluss hält an, sodass diese Fonds nun bereits die fünfte Woche in Folge erhebliche Verluste erleiden. Auch Ethereum ETFs folgen diesem negativen Trend und kämpfen mit hohen Abflüssen.
Bitcoin ETFs erleiden weiterhin hohe Verluste
Zwischen dem 10. und 14. März floss fast 939 Millionen Dollar aus den Bitcoin ETFs, ein harter Schlag für den Sektor. Der schwerste Rückschlag kam am Dienstag, dem 11. März, als an einem Tag 371 Millionen Dollar abgezogen wurden, ein deutliches Zeichen, dass Investoren vorerst abwarten.
Vor allem die großen Fonds erlitten starke Verluste:
- BlackRock’s IBIT: Abfluss von 338,05 Millionen Dollar
- Fidelity’s FBTC: Verlust von 316,62 Millionen Dollar
- Grayscale’s GBTC: Rückzug von 80,57 Millionen Dollar
Auch die Fonds von Ark 21Shares, Franklin Templeton, Invesco und WisdomTree verzeichneten erhebliche Abflüsse.
Es gab jedoch einen kleinen Lichtblick: Grayscale’s Mini Bitcoin Trust und VanEck’s HODL verzeichneten bescheidene Zuflüsse von jeweils 5,51 Millionen Dollar und 4,2 Millionen Dollar. Dies war jedoch nicht genug, um den negativen Trend umzukehren.
Ethereum ETFs folgen dem Abwärtstrend
Nicht nur Bitcoin ETFs, sondern auch Ethereum ETFs erlebten Kapitalabflüsse. Im gleichen Zeitraum wurden 178,43 Millionen Dollar aus ETH-bezogenen ETFs abgezogen, was die dritte aufeinanderfolgende Woche mit Verlusten darstellt.
Der größte Abfluss fand am Donnerstag, dem 13. März, statt, mit einem Gesamtverlust von 73,63 Millionen Dollar. Die am stärksten betroffenen Fonds waren:
- BlackRock’s ETHA: Abfluss von 63,30 Millionen Dollar
- Fidelity’s FETH: Verlust von 49,66 Millionen Dollar
Obwohl Grayscale’s Mini Ether Trust und Bitwise’s ETHW kleine Zuflüsse verzeichneten, blieb der allgemeine Trend negativ.
Was bedeutet das für den Krypto-Markt?
Der anhaltende Abfluss bei den Spot-ETFs zeigt, dass Investoren derzeit äußerst vorsichtig bei Krypto-Investitionen sind. Das kommt nicht von ungefähr: Globale wirtschaftliche Unsicherheit drückt die Stimmung.
Faktoren wie Trumps neue Einfuhrzölle, Handelskonflikte und der anhaltende Krieg zwischen Russland und der Ukraine sorgen für Volatilität auf den Finanzmärkten. Solange es keine Stabilität im weltweiten wirtschaftlichen Klima gibt, ist es wahrscheinlich, dass Investoren zurückhaltend bleiben und der Abfluss aus den Krypto-ETFs weiterhin anhält.
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