US-amerikanische Spot-Bitcoin-ETFs stehen kurz davor, den vierten Monat in Folge mit Nettoabflüssen zu beenden. Seit Oktober 2025 sank die Anzahl der verwalteten Bitcoin um etwa 85.000 auf rund 1,26 Millionen BTC.

Gleichzeitig bewegt sich der Bitcoin-Kurs auf den fünften Monat in Folge mit einem negativen Abschluss zu, während Analysten davor warnen, dass sich die Marktbedingungen vorerst nicht verbessern.

Verwaltetes Vermögensvolumen seit Oktober halbiert

Das insgesamt verwaltete Vermögenvolumen der Fonds erreichte im Oktober mit rund 170 Milliarden Dollar seinen Höhepunkt und ist mittlerweile auf 84,3 Milliarden Dollar gesunken. Der kumulierte Nettozufluss verringerte sich von 63 Milliarden Dollar auf etwa 54 Milliarden Dollar. Seit Juli 2025 kamen netto nur 5 Milliarden US-Dollar hinzu.

Im Februar war der Verkaufsdruck deutlich spürbar. Forscher Axel Adler Jr. berechnete, dass zwischen dem 12. und 19. Februar über 11.000 BTC aus den Fonds verschwanden. Am 12. Februar allein waren es mehr als 6.000 BTC, was etwa 416 Millionen Dollar entspricht. Laut Adler sind drei aufeinanderfolgende Tage mit Zuflüssen notwendig, um wirklich von neuer Kaufkraft sprechen zu können.

BlackRock und Fidelity verzeichnen deutliche Verluste

Die größten Fonds verzeichnen deutliche Rückgänge. BlackRock sah das Volumen seines IBIT-Fonds von 806.000 auf 759.000 BTC sinken, ein Rückgang von 6 Prozent. Fidelitys FBTC schrumpfte von 213.000 auf 186.000 BTC, ein Minus von 12,6 Prozent. Der Bitcoin-Kurs fiel im gleichen Zeitraum stärker als die ETF-Bestände, was auf einen breiteren Verkaufsdruck hindeutet.

Kapital wandert von Bitcoin zu Gold

Während Bitcoin-ETFs schrumpfen, gewinnen Gold-ETFs an Beliebtheit. 2025 flossen Dutzende Milliarden Dollar in Goldfonds, während die Zuflüsse bei Bitcoin in Abflüsse umschlugen. Anleger scheinen in unsicheren Zeiten häufiger auf weniger volatile Vermögenswerte zu setzen.

Bitcoin- und Gold-ETF-Zuflüsse (Quelle: bold.report)

Laut Benjamin Cowen von ITC Crypto befindet sich der Markt in einer späten Phase des Zyklus, in der das straffe Geldmengenmanagement verarbeitet wird. Die US-Notenbank (Fed) hat im Dezember 2025 die quantitative Straffung (QT) beendet, aber die Zinsen bleiben relativ hoch. Der Realzins für zehnjährige Staatsanleihen liegt bei etwa 1,7 bis 1,8 Prozent.

Das bedeutet, dass Anleger eine inflationsbereinigte Rendite auf Anleihen erzielen können. Dadurch wird es unattraktiver, Kryptowährungen zu halten, da diese keine Zinsen abwerfen.

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