Der Bitcoin-Kurs kämpft derzeit mit der Grenze von 67.000 Dollar. Es scheint, dass das positive Momentum nach der Halving allmählich zurückkehrt und dass Bitcoin-Miner insbesondere vor der Halving ihre Reserven verkauft haben, um sich auf den Umsatzrückgang vorzubereiten.

Interessant ist auch, dass offenbar viele „Whales“ gerade eine enorme FOMO (Fear Of Missing Out) verspüren.

Whales haben FOMO für Bitcoin

Im April scheint eine bestimmte Gruppe von Whales sich immer mehr auf Bitcoin zu konzentrieren. So gibt es eine Kategorie von Whales, die zwischen 1 und 10 Millionen Dollar pro Order investieren, und die ihre Bitcoin-Exposition in diesem Monat erhöht hat.

Dies steht im Einklang mit den Erkenntnissen des Forschungsunternehmens Santiment, das herausgefunden hat, dass Whales mit einem Kontostand von 1.000 bis 10.000 Bitcoin FOMO haben.

FOMO steht für „Fear Of Missing Out“ und bedeutet die Angst, Kursanstiege zu verpassen.

„Die wichtigste Whale-Klasse von Bitcoin mit 1.000 bis 10.000 Bitcoin unterstützt diesen Anstieg und hat seit Anfang 2024 mehr als 266.000 Bitcoin akkumuliert“, schrieb Santiment zu dieser Entwicklung auf Twitter.

Diese Menge an Bitcoin entspricht 1,24 Prozent aller Bitcoin, die im Umlauf sind. Damit können wir sagen, dass diese Whales derzeit sehr aggressiv einkaufen.

Die Ruhe vor dem (bullischen) Sturm?

In der neuesten Ausgabe seiner „New York Color“ Marktupdates schreiben die Analysten von QCP Capital, dass es bei Bitcoin möglicherweise eine Ruhe vor einem bullischen Sturm gibt.

Sie weisen unter anderem auf die Halving hin, aber auch auf die Deeskalation des Konflikts im Nahen Osten und natürlich auf BlackRock, das 70 aufeinanderfolgende Tage des Zuflusses für seinen Spot-Bitcoin-ETF verzeichnen konnte.

Darüber hinaus wurden die Funding Rates für Bitcoin zurückgesetzt. Die Funding Rates geben an, wie viel Händler zahlen müssen, um mit geliehenem Geld Positionen in Bitcoin zu eröffnen.

Wenn die Funding Rates zurückgesetzt werden, ist das normalerweise ein gutes Zeichen.

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