Bitcoin (BTC) hat seinen Bullenmarkt schon seit einiger Zeit pausiert. Obwohl die Kryptowährung vor zwei Wochen ein neues Allzeithoch erreichte, gelingt es dem Kurs seit fast zwei Monaten nicht mehr, das bullische Momentum aufrechtzuerhalten. Der Kontrast zu den Wochen davor ist auffällig groß, was viele Investoren beunruhigt. Doch ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass es wenig Grund zur Sorge gibt.
BTC-Kurs kopiert 2017
Derzeit herrscht große Unsicherheit unter Krypto-Investoren, was sich klar im Bitcoin-Kurs widerspiegelt. Sowohl makroökonomisch als auch geopolitisch häufen sich die Risiken. Der US-Arbeitsmarkt bleibt stark, während die Inflation weiterhin hoch ist. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Zinssätze noch länger auf dem derzeit hohen Niveau bleiben. Zudem setzt der Handelskrieg unter der Leitung von Präsident Donald Trump die Märkte zusätzlich unter Druck.
Dies führt zu immer mehr Diskussionen darüber, ob Bitcoin möglicherweise bereits den Höhepunkt des Bullenmarktes erreicht hat. Doch Fakt ist, dass sich Bitcoin eigentlich genau dort befindet, wo es sein sollte.
Bitcoin liegt immer noch etwa 525 % über dem zyklischen Tiefpunkt nach dem FTX-Zusammenbruch im November 2022. Damit sind die Parallelen zum Zyklus von 2017 verblüffend groß. Damals war Bitcoin in derselben Phase um 533 % gegenüber dem Tiefpunkt des Bärenmarktes gestiegen.

Lassen wir uns überraschen, ob sich die Geschichte wiederholt – denn wenn ja, könnte Bitcoin in den kommenden Monaten eine explosive Rallye bevorstehen.
Genug Optimismus für Krypto-Investoren
Auch wenn der Bitcoin-Kurs derzeit nicht viel an Dynamik gewinnt, ist es äußerst positiv, dass er sich über der Marke von 90.000 US-Dollar halten kann – selbst unter widrigen Bedingungen.
Vergessen wir nicht, dass es in den Vereinigten Staaten gerade zu einer massiven Veränderung kommt, bei der Krypto zunehmend akzeptiert wird. Investoren sind derzeit vor allem enttäuscht, dass noch keine nationale strategische Bitcoin-Reserve angekündigt wurde. Dabei übersehen viele, welche bedeutenden Entwicklungen gerade stattfinden.
Es wird ernsthaft über die Einrichtung einer Reserve nachgedacht, die Bitcoin und möglicherweise auch andere Kryptowährungen umfasst. Wichtiger noch: Es wird endlich an klaren regulatorischen Rahmenbedingungen gearbeitet, auf die die Branche seit Jahren wartet. Darüber hinaus führt die Securities and Exchange Commission (SEC) keinen Krieg mehr gegen die Branche, und Banken können nun problemlos Kryptowährungen für ihre Kunden verwalten. All dies sind Gründe genug, optimistisch zu bleiben.
Cowen dämpft Bitcoin-Euphorie: Ein Risiko bleibt
Der Bitcoin-Kurs könnte im schlimmsten Fall wieder auf 44.000 US-Dollar zurückfallen. Der bekannte Analyst schließt dieses Szenario für das vierte Quartal nicht aus.
Amerikas großes Zinsproblem – und warum Bitcoin und Gold profitieren
Wer verstehen will, warum die Märkte so heftig auf den Eingriff des US-Finanzministeriums am Zinsmarkt reagieren, muss diesen Zusammenhang kennen.
Krypto-Kursupdate: Bitcoin legt eine Pause ein – wann beginnt der Bullenmarkt?
Bitcoin gönnt sich nach dem rasanten Kursanstieg eine verdiente Verschnaufpause. Doch ab wann lässt sich von einem neuen Bullenmarkt sprechen?
Meistgelesen
Ehemaliger ASML-Forscher bringt China bei entscheidender EUV-Lichtquelle voran
China kommt eigenen EUV-Chipmaschinen dank eines früheren ASML-Wissenschaftlers näher – doch ASML bleibt vorerst vorn.
So viel XRP braucht man für einen Platz unter den größten Haltern
Die aktualisierte XRP Rich List zeigt, wie die Coins verteilt sind und wie viel XRP die größten Konten derzeit halten.
XRP-Kurs steigt um 22 Prozent auf 1,24 Dollar: die Gründe
XRP steigt um 22 Prozent auf 1,24 Dollar. Treiber sind die breite Krypto-Rally, positive Nachrichten aus Washington und eine bessere Marktstimmung.
