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Der Kryptomarkt zeigt sich heute im Aufschwung. Bitcoin (BTC) stieg um über 4 Prozent und wird bei rund 71.600 Dollar gehandelt. Der unmittelbare Auslöser ist das Waffenstillstandsabkommen zwischen den Vereinigten Staaten und Iran sowie die Wiederöffnung der Straße von Hormus. Newsbit-Analyst Juffermans zieht Bilanz.
In den vergangenen Wochen analysierte Juffermans den Kursverlauf in einem aufsteigenden Kanal, einer sogenannten Bärenflagge. Der Kurs brach kürzlich nach unten aus, was das bullische Szenario schwächte. Juffermans betonte seinerzeit, dass Bitcoin einen externen Auslöser benötige, um die Trendwende einzuleiten.
Dieser Auslöser ist nun da. Der Waffenstillstand bot Anlegern ausreichend Anlass, massiv einzusteigen und den Kurs zurück in das Muster zu heben. Das stellt an sich ein bullisches Signal dar.

Nun stellt sich die Frage, ob der Anstieg Bestand hat. Laut Juffermans ist es entscheidend, dass der Kurs innerhalb des Musters bleibt. Die Marke von 70.000 Dollar stellt dabei sowohl technisch als auch psychologisch ein wichtiges Niveau dar. Solange Bitcoin darüber bleibt, behalten die Bullen die Oberhand.
Gleichzeitig warnt Juffermans, dass der Kurs äußerst anfällig für jede Entwicklung im Nahen Osten bleibt. Der Waffenstillstand gilt für zwei Wochen. Sollte er nicht verlängert werden oder die Lage eskalieren, könnte der Kurs ebenso schnell wieder fallen.
Bei anhaltendem Optimismus im Nahen Osten sieht Juffermans Potenzial für weitere Anstiege. Die erste Etappe wäre die Rückkehr zum jüngsten Hoch bei rund 75.000 Dollar. Wird dieses Niveau durchbrochen, rückt 80.000 Dollar als zweites Ziel in den Fokus.
Voraussetzung ist allerdings, dass das geopolitische Sentiment positiv bleibt. Ohne dies fehlt die Grundlage für eine nachhaltige Rally.

Juffermans hebt auch eine interessante Entwicklung bei der Bitcoin-Dominanz hervor, dem Anteil von Bitcoin am gesamten Kryptomarkt. Seit letztem Sommer bewegt sich die Grafik in einem zunehmend schmaler werdenden Kanal. In den letzten Tagen stieg die Dominanz stark an, wurde jedoch an der Obergrenze dieses Musters abgewiesen.

In den kommenden Wochen muss sich die Bitcoin-Dominanz für eine Richtung entscheiden. Für Altcoin-Investoren ist das besonders relevant. Bricht die Dominanz nach oben aus, bedeutet das in der Regel, dass Altcoins hinter Bitcoin zurückbleiben. Bricht die Dominanz nach unten, gibt es hingegen Raum für eine Altcoin-Rally.
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