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Bitcoin steht kurz davor, sowohl den Juni als auch das zweite Quartal 2025 mit historischen Gewinnen abzuschließen. Mit einem Kurs, der um 108.000 Dollar schwankt, würde ein Schlusskurs über 104.630 Dollar bedeuten, dass der Juni mit dem höchsten Monatsergebnis aller Zeiten endet.
Dennoch ist die Stimmung unter den Analysten nicht nur euphorisch. Während einige Händler auf eine neue parabolische Phase im Bullenmarkt hoffen, warnen andere vor Marktmanipulation und nachlassender Nachfrage.
Nach Daten von CoinGlass verzeichnet Bitcoin einen Gewinn von etwa 30 Prozent im zweiten Quartal. Damit scheint die Kryptowährung ihre Position als stärkste Asset des Jahres vorläufig zu behalten. Doch die Volatilität nimmt zu.
Beliebte Händler wie Skew und BitBull weisen darauf hin, dass algorithmische Handelsparteien den Markt zeitweise antreiben, was zu Liquidationen von Shortpositionen und schnellen Korrekturen führt. „Es werden Spiele gespielt,“ sagt Skew auf X.
Laut Daten von Material Indicators gibt es viel Verkaufsdruck in der Zone zwischen 108.000 und 110.000 Dollar, während Kaufaufträge erst substantiell unter 98.000 Dollar werden. Das macht den Markt anfällig für plötzliche Schwankungen.
Die On-Chain-Plattform CryptoQuant warnt vor einem sogenannten „kritischen Nachfrageknappheit“. Der Verkauf von lang gehaltenem Bitcoin und das neue Angebot aus dem Mining übersteigen derzeit die Nachfrage der Käufer.
„Das ist bearish, denn es erhöht die Anzahl der Münzen, die zum Verkauf stehen,“ schreibt Analyst Crazzyblockk. „Wenn erfahrene Investoren Gewinne mitnehmen, könnte das auf ein lokales Hoch hindeuten.“

Laut Analyst Rekt Capital könnte der Höhepunkt dieses Zyklus bereits im September oder Oktober erreicht werden. Bitcoin liegt laut ihm nicht mehr vor dem Zeitplan wie früher dieses Jahr, sondern könnte sogar etwas zurückliegen. „Wenn der Bitcoin-Kurs bald wieder ausbricht, könnte es dennoch schnell gehen.“
Vorerst bleibt also abzuwarten, ob Bitcoin es schaffen kann, mit 104.630 Dollar den höchsten Monats- und Quartalskurs aller Zeiten zu erreichen. Es sieht immer mehr danach aus.
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