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Die US-Senatorin Cynthia Lummis bleibt optimistisch hinsichtlich ihres Vorschlags für ein nationales Bitcoin-Reservegesetz. Sie hofft, dass das Gesetz innerhalb der ersten 100 Tage einer möglichen zweiten Amtszeit von Donald Trump verabschiedet wird.
Am 11. November äußerte Lummis auf X (ehemals Twitter) ihr Vertrauen, dass das Gesetz mit ausreichender öffentlicher Unterstützung durch den Kongress gebracht werden kann. Sie erklärte, dass diese Gesetzgebung das amerikanische Finanzsystem stärken und die führende Position der USA in Bezug auf Bitcoin festigen würde.
Im Juli brachte Lummis den Vorschlag ein, eine Million Bitcoin mit Mitteln der Federal Reserve und des Finanzministeriums zu erwerben. Dies würde die Vereinigten Staaten zum größten staatlichen Besitzer von Bitcoin machen und etwa 5 % des gesamten Netzwerks ausmachen — vergleichbar mit dem Anteil der amerikanischen Goldreserven.
„Wir können dies mit parteiübergreifender Unterstützung innerhalb der ersten 100 Tage umsetzen, wenn wir die Unterstützung des Volkes haben. Dies ist ein Wendepunkt für die Solvenz unseres Landes. Lassen Sie uns Amerika finanziell stärken und den Bitcoin Act verabschieden,“ erklärte Lummis auf X.
Die Gesetzgebung zielt darauf ab, eine nationale Bitcoin-Reserve aufzubauen und Eigentumsrechte an Bitcoin zu sichern. Der Vorschlag beinhaltet ein dezentralisiertes Netzwerk sicherer Speicherorte unter der Aufsicht des Finanzministeriums, mit strengen Schutzmaßnahmen für die Vermögenswerte.
Obwohl das Gesetz zuvor im Senat ins Stocken geraten war, glauben Befürworter, dass die Chancen nun besser stehen, auch aufgrund von Trumps positiver Einstellung gegenüber dem Plan. David Bailey, ein prominenter Unterstützer, betonte die Bedeutung dieses Gesetzes: „Die strategische Bitcoin-Reserve ist die dringendste und transformativste Politik auf der Agenda von Präsident Trump. Die Auswirkungen sind weitreichend. Dies muss in den ersten 100 Tagen umgesetzt werden.“
Die Idee einer nationalen Bitcoin-Reserve gewinnt zunehmend Unterstützung aus beiden politischen Lagern. So sprach sich kürzlich auch der demokratische Abgeordnete Ro Khanna in einem Podcast dafür aus. „Wir möchten offen für Bitcoin als Teil der Federal Reserve und als Reservevermögen sein, wegen des Wachstumspotenzials und der Möglichkeit für Amerika, finanzielle Standards zu setzen,“ erklärte Khanna.
Matthew Sigel, Leiter der Digital Assets Research bei VanEck, wies zudem auf die breiteren Vorteile einer nationalen Bitcoin-Reserve hin. Er hob die Stärkung des amerikanischen Einflusses in Bereichen wie Energieproduktion, künstliche Intelligenz und dezentralisierte Finanzen hervor. Laut Sigel könnten die USA über 200.000 BTC verwenden und durch öffentlich-private Partnerschaften mehr Bitcoin schürfen, ohne Kapitaleinsatz.
Lummis und ihre Mitstreiter sind der Ansicht, dass der Vorschlag nicht nur die US-Wirtschaft stärken, sondern auch die Position der USA als Führer in der Finanzinnovation sichern könnte. Ob das Gesetz letztlich verabschiedet wird, hängt von der gesamten Gesetzgebungsprozedur ab, einschließlich der Zustimmung durch den Senat und das Repräsentantenhaus, bevor es zur Unterzeichnung an den Präsidenten geht.
Der Vorschlag stellt eine ambitionierte Vision für die Zukunft der amerikanischen Wirtschaft dar, in der Bitcoin als strategische Reserve und innovatives Instrument im Mittelpunkt steht. Die kommenden Monate werden entscheidend für die politische Unterstützung und die weitere Entwicklung dieses wegweisenden Plans sein.
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