Es sieht so aus, als ob sich die Krypto-Börse Binance weiter aus dem europäischen Markt zurückzieht. Nachdem sie zuvor ihre Dienste in den Niederlanden, Belgien, Zypern und Kanada eingestellt hat, hat Binance nun auch ihren Lizenzantrag in Österreich zurückgezogen.
Binance verlässt Österreich
Finance FWD berichtete am Montag, dass Binance ihren Lizenzantrag in Österreich „vor einiger Zeit“ zurückgezogen hat. Als Blockworks Binance um weitere Informationen bat, gab die Börse keine weiteren Details preis.
„Wir können keine Details über unsere Gespräche mit den Regulierungsbehörden teilen, aber wir bleiben verpflichtet, im Einklang mit unseren Verpflichtungen zu handeln, wo immer Binance tätig ist. Unser derzeitiger Fokus in Europa liegt darauf, sicherzustellen, dass wir vollständig den Anforderungen der MiCA entsprechen werden, wenn diese Ende nächsten Jahres umgesetzt wird“, so eine Erklärung, die Blockworks gegeben wurde.
Fortlaufende Probleme in Europa und darüber hinaus
Diese Nachricht kommt etwas mehr als eine Woche, nachdem Binance ihre Aktivitäten in den Niederlanden eingestellt hat, da sie nach eigener Aussage keine Lizenz in dem Land erhalten konnte. Auch Binance’s Einheit auf Zypern hat kürzlich geschlossen.
Die regulatorischen Probleme von Binance beschränken sich nicht auf Europa. Früher in diesem Monat wurde Binance und ihr CEO Changpeng ‚CZ‘ Zhao von der SEC in den USA verklagt, weil sie angeblich nicht registrierte Wertpapiere verkauft und Kundengelder vermischt haben.
Binance bestritt, dass es das Geld ihrer Nutzer falsch gehandhabt hat und bezeichnete die Klage der SEC als „unbegründet“.
Rückzug außerhalb Europas
Auch in Nordamerika stellte Binance im Mai ihre kanadischen Aktivitäten ein. Die Börse sagte, der Markt sei „nicht mehr haltbar“ aufgrund kanadischer Einschränkungen für die Nutzung von Stablecoins.
In Australien hatte Binance auch mehrere Auseinandersetzungen mit den Regulierungsbehörden. Im April entzog die Australian Securities and Investments Commission (ASIC) Binance Australia ihre Derivatelizenz. Binance Australia setzte später ausgewählte australische Dollar-Einzahlungen für PayID-Überweisungen aus – eine häufig verwendete Methode für Sofortüberweisungen in Australien.
Kostenlos 10 Euro in Krypto
Österreichische Kunden von Binance, die ein Alternativangebot suchen, könnten in Erwägung ziehen, zu Bitvavo zu wechseln. In einer exklusiven Zusammenarbeit mit Newsbit bietet Bitvavo neuen Kunden ein fantastisches Angebot. Wenn Sie sich über den untenstehenden Button anmelden, erhalten Sie 10 € gratis und zahlen für die ersten 10.000 € keine Handelskosten. Dieses Angebot gilt für die ersten 7 Tage nach Ihrer Anmeldung. Mit einem Support-Team, das bereit ist, Ihnen zu helfen, macht Bitvavo Ihren Wechsel so einfach wie möglich.
FTX zahlt weitere 900 Millionen Dollar aus: Gläubiger erhalten ab 31. Juli Geld
FTX zahlt am 31. Juli rund 900 Millionen Dollar an Gläubiger aus. Es ist die fünfte Auszahlungsrunde. Kleinere Forderungen werden zu 120 Prozent bedient.
Citadel investiert trotz Krypto-Winter 400 Millionen Dollar in Crypto.com
Citadel investiert 400 Millionen Dollar in Crypto.com, während die Wall Street immer stärker auf Blockchain setzt und digitale Vermögenswerte weltweit an Bedeutung gewinnen.
US-Senat lehnt Begnadigung für Sam Bankman-Fried einstimmig ab
Der US-Senat stellt sich geschlossen gegen eine Begnadigung von FTX-Gründer Sam Bankman-Fried, der wegen groß angelegten Betrugs mit Kundengeldern in Haft sitzt.
Meist gelesen
Kryptoexperte: In 24 Tagen gibt es neue XRP-Millionäre
XRP-Anleger hoffen auf den Durchbruch, weil der US-Senat den Crypto Clarity Act womöglich schon bald auf die Tagesordnung setzt.
Ripple erwog Auflösung und Ausschüttung von Milliarden XRP an Anteilseigner
Nach der SEC-Klage im Jahr 2020 prüfte Ripple nach Angaben von CEO Garlinghouse die Einstellung des Betriebs und eine Ausschüttung der eigenen XRP-Bestände an die Anteilseigner.
Krypto-Anleger prognostizieren XRP-Kurs zum 1. August 2026
Polymarket-Händler sehen für XRP Anfang August eine Wahrscheinlichkeit von 43 Prozent für 1,20 Dollar und von 34 Prozent für einen Kurs unter 1 Dollar.
