Der beliebte Analyst Benjamin Cowen warnt seine 783.000 Abonnenten auf YouTube, dass die Geschichte darauf hindeuten könnte, dass eine gigantische Korrektur für Altcoins bevorsteht. Laut Cowen sieht das Bitcoin-Dominanz-Diagramm derzeit stark aus. Wenn die Geschichte ein guter Vorhersager für die Zukunft ist, könnte Bitcoin in der kommenden Zeit besser abschneiden als Altcoins.
Nicht gut für Altcoins
Die Halbierung von Bitcoin steht bevor und das ist oft keine gute Nachricht für Altcoins. Derzeit ist die Halbierung für April 2024 geplant, aber sie könnte schon im März stattfinden, wenn die Miner mehr Tempo machen. „Wenn die Dominanz im Jahr vor der Halbierung bullish ist, dann ist das oft nicht gut für Altcoins“, sagt Cowen.
Das ist jedoch rein auf frühere Ergebnisse basiert, die prinzipiell nichts über die Zukunft aussagen müssen. Es ist jedoch bemerkenswert zu sehen, dass Bitcoin noch immer so dominant ist.
Seit Jahren hören wir über die sogenannte „Flippening“ von Bitcoin durch Ethereum. Damit sollte Ethereum die Nummer-Eins-Position von Bitcoin übernehmen. Bis jetzt liegt Bitcoin jedoch noch weit vor Ethereum und von einem „Flippening“ kann keine Rede sein.
Über 49 Prozent?
Wenn es Bitcoin gelingt, seine Dominanz auf über 49 Prozent zu steigern, dann ist das laut Cowen ein Signal, aus Altcoins auszusteigen. Dann könnte die Dominanz seiner Meinung nach sogar steigen, wenn der Bitcoin-Kurs selbst fällt.
Cowen teilt auch mit, dass er denkt, dass das Kapital langfristig sowieso von Altcoins zu Bitcoin fließen wird. „Man kann das Bluten der Altcoins in Richtung Bitcoin sehen. Es ist offensichtlich. Es passiert, aber es ist ein langsamer Prozess“, sagt der Analyst.
Zum Zeitpunkt des Schreibens liegt die Dominanz von Bitcoin bei 45,9 Prozent und ist noch ziemlich weit von den 49 Prozent entfernt. In der vergangenen Woche musste Bitcoin sogar einen Rückgang von 4 Prozent verbuchen und es liegt nun an den Bullen, den Kurs wieder etwas anzuheben.
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