Die amerikanische Fast-Food-Kette Steak ’n Shake hat ihre strategische Bitcoin-Reserven weiter aufgestockt. Das traditionsreiche Unternehmen hat weitere 5 Millionen Dollar in Bitcoin (BTC) investiert, während der Umsatz in den Restaurants um 18 Prozent gestiegen ist. Laut der Kette spielt Bitcoin dabei eine Schlüsselrolle.

Bitcoin als Wachstumsmotor

Steak ’n Shake besitzt nun insgesamt rund 15 Millionen Dollar in Bitcoin. Bereits letzte Woche flossen 10 Millionen Dollar in Bitcoin in die Kasse. Wie viele Bitcoins genau sie jetzt auf der Bilanz haben, ist unklar.

Seit Mai können Kunden in allen Restaurants mit Bitcoin bezahlen. Diese Bitcoin werden nicht verkauft, sondern direkt dem langfristigen Bitcoin-Bestand hinzugefügt.

In einer Nachricht auf X erklärt Steak ’n Shake, dass die Kombination aus besserer Lebensmittelqualität und Bitcoin-Adoption die Kette „durch finanzielle Technologie transformiert“.

Diese Strategie scheint aufzugehen. Die Fast-Food-Kette berichtet, dass der Umsatz in bestehenden Restaurants, sowohl eigene als auch Franchisebetriebe, in diesem Jahr bereits um 18 Prozent gestiegen ist.

„Dank der wachsenden Unterstützung unserer treuen Kunden und unserer Bitcoin-Champions lassen wir unsere Konkurrenten weit hinter uns”, so Steak ’n Shake.

Einzigartiger Ansatz, anders als Strategy

Der Ansatz von Steak ’n Shake unterscheidet sich deutlich von dem großer Akteure wie Strategy. Während das Unternehmen von Michael Saylor Kapital über Aktienemissionen und den Kapitalmarkt beschafft, um Bitcoin zu kaufen, baut Steak ’n Shake seine Reserven durch den täglichen Geschäftsbetrieb auf. Bitcoin-Zahlungen von Kunden fließen direkt in die Kasse.

Das macht die Strategie im Bitcoin-Bereich einzigartig. Die Kette nutzt Bitcoin nicht als spekulative Anlage, sondern als Erweiterung des Geschäftsmodells. Bereits zuvor hatte sich gezeigt, dass das Unternehmen damit erheblich bei Transaktionskosten spart, nach eigenen Angaben bis zu 50 Prozent.

Bitcoin-Kultur bis in die Belegschaft

Steak ’n Shake geht sogar noch einen Schritt weiter. Das Unternehmen will Mitarbeiter schrittweise mit Bitcoin vertraut machen. Ab dem 1. März können Mitarbeiter im Stundenlohn einen Bitcoin-Bonus von 0,21 Dollar pro geleistete Stunde verdienen, mit einer Bindungsfrist von zwei Jahren.

Zuvor hatte die Kette bereits eine limitierte Bitcoin-Burger-Edition auf den Markt gebracht und sich fest in der Bitcoin-Community etabliert.

Es scheint, als habe diese Fast-Food-Kette ihr eigenes Erfolgsrezept gefunden.

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