„Der populäre Analyst Ali Martinez sieht ein wichtiges Signal, das darauf hindeuten könnte, dass Bitcoin bereits den Höhepunkt seines Bullenmarktes erreicht hat, mit dem Allzeithoch von 73.800 Dollar am 14. März. Mit Erreichen dieses Allzeithochs übertraf Bitcoin die realisierten Gewinne von 2018, 2021 und 2022.
„Letzten Monat, als Bitcoin 73.880 Dollar erreichte, stiegen die Gewinne auf 3,52 Milliarden Dollar. Das könnte ein Signal für einen potenziellen Markthöhepunkt für Bitcoin sein!“

Mehr Bestätigung benötigt
Um seine bärischen Aussichten zu bestätigen, ist laut Martinez noch mehr Bestätigung nötig. „Ich warte immer noch auf eine weitere Bestätigung, bevor ich es wagen würde, es einen Höhepunkt zu nennen. Zum Beispiel ein nachhaltiges Schließen unter dem realisierten Preis für kurzfristige Halter, der derzeit bei etwa 59.800 Dollar liegt.“

Dafür müsste Bitcoin beispielsweise diese Woche unter diesem Kurs schließen. Es scheint jedoch übertrieben, daraufhin zu schließen, dass Bitcoin seinen Höhepunkt für diesen Bullenmarkt bereits gesehen hat.
„Wenn Bitcoin über 66.250 Dollar steigen kann und dieses Niveau zurückerobert, würde die bärische Theorie ins Reich der Fabeln verwiesen. Indem er über 66.250 steigt, würde Bitcoin die Kraft erhalten, einen Vorstoß auf das Niveau von 69.150 Dollar zu starten.“

Makroklima belastet den Bitcoin-Kurs
Es scheint derzeit vor allem das makroökonomische Klima zu sein, das den Bitcoin-Kurs belastet. Wir sahen in den ersten drei Monaten von 2024 die Inflation in den Vereinigten Staaten ansteigen, was dazu führte, dass die US-Zentralbank ihre Zinssenkungen auf die lange Bank schieben musste.
Gestern fand eine Zinssitzung der US-Zentralbank statt. Wie erwartet ließen sie die Zinsen unverändert, aber der Fokus lag vor allem auf der Pressekonferenz des Vorsitzenden Jerome Powell.
Er gab an, dass die US-Zentralbank zumindest nicht über Zinserhöhungen nachdenkt, sondern vor allem nach Bestätigungen sucht, dass die Inflation nachlässt.
Wenn sie die Überzeugung gewinnen, dass die Inflation letztendlich doch auf das gewünschte Niveau von 2,0 Prozent sinkt, dann könnten die Zinsen wahrscheinlich etwas schneller als erwartet gesenkt werden. Das könnte sehr vorteilhaft für die Kurse von Finanzanlagen sein.
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