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Banana Gun, ein über Telegram operierender Kryptowährungs-Handelsbot, hat versprochen, alle betroffenen Nutzer vollständig zu entschädigen, nachdem bei einem Hack $3 Millionen gestohlen wurden. Insgesamt wurden 11 Nutzer Opfer des Angriffs, bei dem es den Hackern gelang, manuell Ethereum (ETH) aus den Wallets erfahrener Kryptohändler zu überweisen.
Der Hack fand am 19. September statt, als Nutzer unautorisierte Transaktionen von ihren Krypto-Wallets bemerkten. Banana Gun reagierte schnell, indem es die Funktionsweise seiner Ethereum Virtual Machine (EVM) und Solana-Bots deaktivierte, um weitere Verluste zu verhindern.
Banana Gun ist ein automatisierter Handelsbot, der Kryptohändlern hilft, Transaktionen zu optimieren. Obwohl zunächst angenommen wurde, dass 36 Nutzer betroffen waren und ein Gesamtverlust von $2 Millionen entstand, enthüllte ein späterer Bericht, dass 11 Nutzer insgesamt $3 Millionen verloren hatten. Banana Gun hat zugesichert, diese Nutzer vollständig zu entschädigen, ohne Tokens zu verkaufen, um die Entschädigung zu finanzieren.
Die Hacker hatten es gezielt auf erfahrene Kryptohändler abgesehen und nutzten eine Schwachstelle in einem Telegram-Nachrichtenoracle aus. Dies ermöglichte es ihnen, manuell Gelder aus den Wallets zu entnehmen. Nachdem die Schwachstelle entdeckt wurde, verstärkte Banana Gun die Sicherheitsvorkehrungen, unter anderem mit Zwei-Faktor-Authentifizierung und einer obligatorischen zweistündigen Wartezeit für Überweisungen.
In einem ähnlichen Vorfall gab ein Hacker, der $5 Millionen vom Shezmu-Leveraged-Yield-Protokoll gestohlen hatte, am 21. September den Großteil der gestohlenen Gelder zurück. Der Hacker akzeptierte eine White-Hat-Belohnung und gab unter anderem 282,18 ETH und 137 Wrapped Ether (WETH) zurück.
Diese jüngsten Hacks unterstreichen die Notwendigkeit strengerer Sicherheitsmaßnahmen in der Kryptowelt. Sowohl Nutzer als auch Unternehmen werden aufgefordert, ihre Systeme ständig zu verbessern und sich vor Cyberangriffen zu schützen.
CGI teilt mit, dass auf den betroffenen Servern eine ältere Version einer Anwendung und der zugehörige Quellcode zugänglich waren.
Eine Schwachstelle in MediaTek-Chipsets hätte Angreifern möglicherweise ermöglicht, Krypto-Seedphrases von Android-Handys zu stehlen.
Tom, ein Betreiber von Bonk.fun, erklärte, dass die Angreifer Zugang zu einem vom Team genutzten Konto erlangten.
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