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Arthur Hayes, Mitbegründer der bekannten Kryptobörse BitMEX, hat seine Einschätzung zur möglichen Auswirkung der bevorstehenden chinesischen Geldpolitik auf den Bitcoin-Preis geteilt. In einem kürzlich erschienenen Blogbeitrag prognostiziert Hayes, dass die von China unter der Führung von Präsident Xi Jinping angekündigten Konjunkturmaßnahmen Bitcoin (BTC) einen erheblichen Schub verleihen werden.
Hayes argumentiert, dass der BTC-Preis durch diese neuen chinesischen Anreizmaßnahmen stark ansteigen könnte. Er betont, dass der Wert von Bitcoin wahrscheinlich weiter zunehmen wird, solange Fiatgeld geschaffen wird.
Laut Hayes ist China bereit, eine „monetäre Chemotherapie“ einzusetzen, um Deflationsprobleme anzugehen. Diese Politik zielt darauf ab, den chinesischen Bankensektor und den Immobilienmarkt zu unterstützen, was zu einem erheblichen Anstieg der Yuan-Kredite führt. Diese zusätzliche Kreditvergabe ermöglicht es den Banken, mehr Darlehen an Verbraucher und Unternehmen zu vergeben, was wiederum einen positiven Impuls für die Wirtschaft bedeuten könnte.
Hayes weist darauf hin, dass die Menge an Yuan, die geschaffen werden könnte, vergleichbar sein könnte mit der Menge an US-Dollar, die die USA während der COVID-Pandemie im Jahr 2020 gedruckt haben. Dies könnte zu einem Inflationsdruck führen, der Bitcoin zugutekommt, insbesondere angesichts der Tatsache, dass der chinesische Immobilienmarkt bereits als die größte Blase in der Geschichte der Menschheit gilt.
Dennoch warnt Hayes, dass es einige Zeit dauern könnte, bis die Auswirkungen dieser Maßnahmen sichtbar werden. Chinesische Sparer investieren derzeit in andere Anlagen, wie Aktien und Immobilien, die als unterbewertet gelten. Es könnte also einige Zeit dauern, bis die Welt die volle Wirkung der chinesischen Politik wahrnimmt. Hayes prognostiziert jedoch, dass die Auswirkungen auf lange Sicht „unverkennbar“ sein werden.
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