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Die Blockchain Aptos hat mit der Einführung von Confidential APT eine neue Datenschutzfunktion in ihr Netzwerk integriert. Diese soll laut Sherry Xiao, Gründerin und Ingenieurin bei Aptos Labs, das Spannungsfeld zwischen Privatsphäre für Nutzer und regulatorischer Konformität lösen.
Die Funktion ging am Freitag auf dem Aptos-Mainnet, der primären Umgebung des Netzwerks für reale Transaktionen, live. Ein entsprechender Antrag wurde zuvor so gut wie einstimmig angenommen. Confidential APT ist an den bestehenden Aptos-Token (APT) gekoppelt und nutzt sogenannte Zero-Knowledge Proofs. Diese mathematische Methode ermöglicht es einem Netzwerk, die Korrektheit einer Transaktion zu überprüfen, ohne deren Inhalt preiszugeben.
Die Blockchain-Technologie ist bekannt für ihre Transparenz, doch gerade diese Offenkundigkeit führt in der Praxis zu Problemen. Da alle Transaktionen vollständig einsehbar sind, werden sensible Finanzdaten für jedermann einsehbar.
Xiao zufolge hat dies die Akzeptanz von Kryptowährungen sowohl bei Privatpersonen als auch bei Unternehmen verzögert. Nutzer sind dem Risiko gezielter Betrugsversuche, des Profiling von Wallets und sozialem Druck aus ihrem Umfeld ausgesetzt, sobald ihr Vermögen öffentlich sichtbar wird. Auch die Sicherheit spielt eine Rolle: Wenn hohe Guthaben in einer Wallet sichtbar sind, kann dies Nutzer zur Zielscheibe von Angreifern machen.
Neben privaten Nutzern sieht Aptos deutliche Anwendungsfälle für Unternehmen. Transparenz kann in geschäftlichen Prozessen wie Gehaltsabrechnungen und Handelsstrategien hinderlich sein. Wenn Gehälter on-chain verarbeitet werden, sind diese oft für Kollegen, Wettbewerber und andere Parteien einsehbar. Dasselbe gilt für Transaktionsströme und Handelsaktivitäten.
Laut Xiao ist dies für viele Organisationen ein wesentlicher Grund, die Blockchain-Technologie noch nicht vollständig zu nutzen. Confidential APT soll hier Abhilfe schaffen, indem sensible Daten abgeschirmt werden, ohne dass das Netzwerk an Zuverlässigkeit verliert.
Ein zentraler Aspekt bei Datenschutzlösungen in der Kryptobranche ist die Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften, wie etwa Anti-Geldwäsche-Regeln. Aptos führt daher Auditor-Keys ein, spezielle Schlüssel, die im Falle von Ermittlungen oder rechtlichen Anfragen Zugang zu Transaktionsdaten gewähren können.
Dieser Zugriff wird nicht automatisch gewährt, sondern erfordert die Zustimmung der Netzwerkmitglieder in Form einer Abstimmung. Damit versucht Aptos, Datenschutz und aufsichtsrechtliche Transparenz miteinander zu vereinbaren.
Confidential APT unterscheidet sich von bestehenden Privacy-Coins wie Monero (XMR). Während Projekte wie Monero vollständige Anonymität bieten, entscheidet sich Aptos für eine partielle Anonymisierung.
Wallet-Adressen und Transaktionen bleiben auf der Blockchain sichtbar, nur die Beträge und Salden werden verborgen. Das ergibt eine Kombination aus Transparenz und Datenschutz. Für Aufsichtsbehörden ist dieser Unterschied wichtig, da rein anonymisierte Privacy-Coins in den letzten Jahren in mehreren Ländern unter Druck geraten sind und von verschiedenen Börsen aus dem Handel genommen wurden.
Xiao zufolge werden voraussichtlich private Nutzer als erste von der neuen Datenschutzfunktion Gebrauch machen. Für Unternehmen wird die Einführung vermutlich länger dauern, auch wegen Herausforderungen bei Steuervorschriften und Compliance. Aptos erwartet jedoch, dass sich dies ändern könnte, wenn Confidential APT in den kommenden Monaten stabil bleibt und ausreichend Handelsvolumen anzieht. In diesem Fall könnte das Vertrauen der Unternehmen wachsen und die Adoption beschleunigt werden.
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