CryptoQuant-CEO Ki Young Ju hat etwas sehr Interessantes herausgefunden. Immer mehr große Akteure, sogenannte Whales, nutzen beim Kauf von Bitcoin CoinJoin-Transaktionen. Dabei handelt es sich um ein Protokoll, mit dem man seine Spuren auf der Blockchain so weit wie möglich verwischen oder zumindest nur schwer nachvollziehbar machen kann.

Warum wollen Whales Privatsphäre?

Früher wurde angenommen, dass CoinJoin-Transaktionen vor allem von Hackern und Kriminellen genutzt werden. Ki Young Ju hat jedoch eine andere Theorie.

„In den letzten zwei Jahren hat sich die durchschnittliche Anzahl von CoinJoin-Transaktionen verdreifacht. Zwar führen manche diesen Anstieg auf Hacker zurück, die gestohlene Gelder waschen, aber Chainalysis berichtet lediglich von rund 2,2 Milliarden US-Dollar Verlust durch Hacks.
Das sind weniger als 0,5 % der 377 Milliarden US-Dollar Realized Cap, die in Bitcoin geflossen sind.

Im Jahr 2024 gingen 1,55 Millionen BTC an Akkumulationsadressen, die in erster Linie mit ETFs, MicroStrategy und Custody-Wallets verbunden sind. Whales verwenden häufig Privacy-Transaktionen, um ihre Gelder an neue institutionelle Investoren zu übertragen.

Neben den bekannten Beständen ist jedoch noch unklar, wer ungefähr 240.000 bis 420.000 Bitcoin akkumuliert hat. Wer sind diese Whales?“

Wer sind diese Whales?

Genau das ist natürlich eine spannende Frage. Wir wissen, dass Donald Trump angekündigt hat, eine nationale Bitcoin-Reserve für die Vereinigten Staaten aufzubauen. Möglicherweise sind andere Länder jedoch bereits einen Schritt weiter.

Während man in den USA eine Gesetzesänderung oder zumindest eine Anordnung des Präsidenten braucht, scheint es in Russland und China einfacher zu sein, dass Regierungen Bitcoin kaufen. Dort muss der Prozess vermutlich nicht so öffentlich ablaufen, sodass sie vielleicht schon längst mit dem Akkumulieren von Bitcoin begonnen haben. Dasselbe gilt möglicherweise auch für einige Vermögende aus dem Nahen Osten.

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