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Das Sentiment an der Wall Street trübt sich zusehends ein. Verschiedene Indikatoren zeigen, dass sich Anleger verstärkt gegen weitere Kursrückgänge absichern. Die Angst an den Aktienmärkten ist so groß, dass immer mehr Akteure auf Cash, Put-Optionen und Short-Positionen anstatt auf neue Käufe setzen.
Das sagt viel über die Stimmung unter den Investoren aus: Das Vertrauen ist fragil und der Bedarf an Absicherung wächst.
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Eines der deutlichsten Signale kommt vom bekannten Fear & Greed Index für den Aktienmarkt. Dieser ist auf einen extrem niedrigen Wert von 9 gefallen, den niedrigsten Stand seit November. Solch ein Wert deutet auf tiefe Nervosität und einen Markt hin, der sich vor allem auf Schadensbegrenzung konzentriert.
Doch es bleibt nicht nur beim Sentiment. Auch die Positionierung der Anleger zeigt, dass die Stimmung an der Wall Street zunehmend pessimistischer wird.
Die Daten zeigen auf mehreren Ebenen dieselbe Bewegung:
Wenn so viele Signale gleichzeitig negativ werden, reduzieren Anleger in der Regel ihr Risiko. Dies geschieht nicht nur durch Shorts und Optionen, sondern auch einfach durch das Halten von mehr Cash.
Die Logik dahinter ist einfach:
Gerade weil das Sentiment momentan so einseitig negativ ist, stellt sich eine interessante Gegenfrage. Wenn fast alle bereits bärisch sind, wer soll dann noch verkaufen?
Historisch gesehen können solch extreme Werte die Grundlage für eine scharfe Erholung in die entgegengesetzte Richtung bilden. Ob das diesmal jedoch geschieht, hängt stark von der Entwicklung des Iran-Konflikts und dem breiteren makroökonomischen Druck ab.
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