Der kontroverse Influencer Andrew Tate, der für seine frauenfeindlichen Äußerungen bekannt ist, konzentriert sich derzeit voll und ganz auf Memecoins. Damit scheint er finanziell von der gigantischen Anhängerschaft profitieren zu wollen, die er im Laufe der Jahre aufgebaut hat.
Andrew Tate promotet Memecoin
Es handelt sich um die Memecoin DADDY, die inzwischen 50.000 Tokenhalter hat. Auffallend ist, dass Tates Memecoin in den letzten Tagen relativ wenig gefallen ist, auch im Vergleich zu Bitcoin.
DADDY fiel am Freitag um nur 5%, während der Rest des Marktes deutlich stärker betroffen war. Das sagt natürlich nichts über die Zukunft aus, denn wenn jemand wie Tate irgendwann das Interesse an den Memecoins verliert, wird diese Münze wahrscheinlich keine Aufmerksamkeit mehr erhalten.
Ein anderer Token des Influencers, Real N*gger Tate (RNT), stieg am Freitag um 17%. Seine Memecoins steigen derzeit, weil Tate einen Airdrop angekündigt hat.
Nun teilt Tate auch noch seine Pläne für The Real World (TRW), einen neuen Token, den er ebenfalls auf den Markt bringen will. So verteilt er seine Assets also ziemlich auf verschiedene Memecoins. Folgt ihr noch?
Was erhältst du mit TRW?
Mit einer Investition in TRW erhältst du einen Anteil an Tates Unternehmen, das monatlich etwa 20 Millionen Dollar einbringen soll.
„Dieser Token wird durch die Gewinne von The Real World gedeckt. Wie viele Tokens du besitzt, bestimmt, wie groß dein Anteil an The Real World ist. Wenn du 1% der Tokens besitzt, dann besitzt du 1% von The Real World“, lautet die Erklärung.
Das Problem, das Tate offenbar nicht sieht, ist, dass die Einführung solcher Tokens gegen die Finanzgesetze verstößt. Wenn er beispielsweise Tokens in den Vereinigten Staaten verkaufen möchte, besteht eine nahezu 100%ige Wahrscheinlichkeit, dass die Aufsichtsbehörde gegen ihn vorgeht.
Genau aus diesem Grund führte Ripple jahrelang einen Rechtsstreit mit der SEC. Es wird also interessant sein, dies weiter zu verfolgen. Es ist kaum vorstellbar, dass Tate sich darüber nicht informiert hat.
Als Unternehmen darf man nicht einfach Aktien an die breite Öffentlichkeit verkaufen, und das ändert sich auch nicht, wenn man dies in einen Token umwandelt.
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