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Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission, SEC) hat Anklage gegen 17 Personen erhoben wegen ihrer Rolle in einem großangelegten Ponzi-Schema, getarnt als die Kryptowährungshandelsplattform CryptoFX. Diese Plattform, die im Februar 2020 in Houston gegründet wurde, ist nun Gegenstand einer umfassenden Untersuchung nach Anschuldigungen von Betrug und Täuschung.
Im September 2022 unternahm die SEC dringende Schritte, um alle Aktivitäten von CryptoFX einzufrieren, in der Annahme, dass das Unternehmen in ein fortlaufendes Ponzi-Schema verwickelt war, das speziell auf den Handel mit Krypto-Assets abzielte. Nach etwa anderthalb Jahren der Untersuchung hat die SEC am 14. März 17 Personen benannt, die mutmaßlich an den betrügerischen Aktivitäten der Plattform beteiligt waren.
Gurbir Grewal, Direktor der Durchsetzungsabteilung der SEC, betonte die Schwere der Situation, indem er erklärte: „Unseren Feststellungen zufolge war CryptoFX ein 300 Millionen Dollar schweres Ponzi-Schema, das gezielt lateinamerikanische Investoren ansprach. Es machte falsche Versprechen über finanzielle Unabhängigkeit und lebensverändernden Reichtum durch angeblich ‚risikofreie‘ und ‚garantierte‘ Investitionen in Krypto- und Währungsprodukte.“
Es wird behauptet, dass CryptoFX sich darauf konzentrierte, Investoren aus der lateinamerikanischen Gemeinschaft in zehn US-Bundesstaaten und zwei weiteren Ländern anzuziehen. Grewal fügte hinzu, dass ein Schema dieser Größe viele Beteiligte erfordere, weshalb die SEC nun die Hauptarchitekten und Beteiligten rechtlich verfolgt.
Die Untersuchung der SEC deckte auf, dass verschiedene mit CryptoFX assoziierte Personen Investorengelder missbrauchten, indem sie unbegründete Versprechungen über Investitionen in potenziell profitable Kryptowährungen und Non-Fungible Tokens (NFTs) machten. Diese Versprechen kamen inmitten eines anhaltenden Anstiegs des Kryptomarkts, was Investoren verführte.
Die SEC hat das Gericht gebeten, diese Personen wegen Verstoßes gegen mehrere Abschnitte des Securities and Exchange Act zu verfolgen. Darüber hinaus strebt die Behörde an, dass die Beteiligten das unrechtmäßig erworbene Geld zurückzahlen und zivile Strafen für ihre Vergehen zahlen.
Diese Anklage folgt auf die Verschiebung durch die SEC am 6. März bezüglich der Entscheidung über die Genehmigung des Handels mit Bitcoin Exchange Traded Funds (ETFs), wobei die Behörde sich weitere 45 Tage Zeit nimmt, um ein endgültiges Urteil zu fällen, spätestens am 24. April.
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