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Bitcoin (BTC) hat einen langen Weg hinter sich. Wo es einst noch keinen Dollar wert war, zahlt man jetzt über 114.000 Dollar dafür. Weltweit steigen immer mehr Menschen und Unternehmen ein, aber ein Land prägt den Markt wirklich: die Vereinigten Staaten.
Laut neuen Schätzungen des Investors Fred Krueger, geteilt auf X, sind etwa 40 Prozent aller im Umlauf befindlichen Bitcoin in den Händen von Amerikanern — von Privatpersonen über Unternehmen bis hin zur Regierung. Das entspricht etwa 7,8 Millionen BTC, mit einem Gesamtwert von etwa 889 Milliarden Dollar. Kein anderes Land kommt auch nur annähernd heran.
Indien liegt auf Platz zwei mit etwa 1 Million BTC, gefolgt von Europa mit etwa 900.000 Münzen. Das sind jeweils 5,1 und 4,6 Prozent des weltweiten Gesamts. Amerika ist also weit voraus.
Die dominante Position kommt nicht von ungefähr. In den USA sind mehrere Unternehmen aktiv dabei, riesige Bitcoinreserven aufzubauen. Strategy von Michael Saylor führt mit sage und schreibe 628.791 BTC — das sind mehr als 8 Prozent aller amerikanischen Besitztümer.
Andere Akteure wie Mara Holdings, XXI und Bitcoin Standard Treasury Company verwalten zusammen noch Zehntausende von BTC. Auch amerikanische Investmentfonds spielen eine große Rolle: die bekannten Spot-ETFs verwalten gemeinsam etwa 165 Milliarden Dollar an Bitcoin.
Auch der amerikanische Staat selbst hat einen erheblichen Berg in Reserve. Schätzungen zufolge handelt es sich um 198.000 BTC, größtenteils aus Beschlagnahmungen. Unter der Leitung von Donald Trump wurden diese in eine nationale Bitcoin-Reserve überführt.
Was viele Menschen vergessen: Ein großer Teil aller Bitcoin ist für immer verloren gegangen. Laut Experten sind mehr als 15 Prozent des Gesamtvorrats unzugänglich geworden — oft, weil die Menschen ihre Passwörter oder privaten Schlüssel verloren haben.
Darüber hinaus liegen noch 1,1 Millionen BTC still auf den Adressen von Satoshi Nakamoto, dem geheimnisvollen Erfinder von Bitcoin. Insgesamt würde etwa 21 Prozent aller BTC nie wieder gehandelt werden. Das macht die verbleibenden Münzen noch knapper — und somit wertvoller.
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